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„Wir halten hier seit Jahren unsre Laptops hin“: Nach Westermanns Wutrede schimpft die SZ zurück

Warum dürfen sich eigentlich immer nur Profi-Kicker, Trainer und Fußball-Funktionäre über die Journalisten aufregen? Ab jetzt wird zurückgeschimpft, hat sich zumindest SZ-Mann Christof Kneer gedacht und eine Antwort an Heiko Westermann formuliert, der sich am Wochenende gerade erst so richtig in Rage geredet hatte.

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Der Rant von Kneer gehört zu den lustigsten Fußball-Texten des – noch jungen – Jahres. Der Reporter der Süddeutschen bediente sich kräftig im Fundus legendäre Wutreden. Von Trappatoni, über Labbadia bis Westermann.

Kostprobe: „Wir halten hier seit Jahren unsre Laptops hin, ständig müssen wir Geschichten aufbauschen, Skandale konstruieren und Zitate erfinden, meint ihr vielleicht, es macht Spaß, ein Zeitungsfritze zu sein, keinen Charakter zu haben, in scheißkalten Stadien zu sitzen und über etwas zu berichten, wovon man keine Ahnung hat? Wir Journalisten sind vielleicht nur ein kleiner Piss-Verein, aber wer es besser kann, der soll herkommen und selber schreiben.“

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Im Original hatte HSV-Recke Westermann unter anderen gesagt: „Ich habe immer den Arsch hingehalten auf dem Platz. Wer es besser kann, soll zu mir kommen und es mir sagen. Ich lasse mir von solchen Idioten nicht den Namen kaputtmachen.“

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Alle Kommentare

  1. Ab wann wird es denn lustig? Wenn einer wie Westermann anfängt, sogenannte Wutreden zu formulieren, dann ist das doch nur die Fortsetzung seiner Staksigkeit mit anderen Mitteln. Wer das Vielfache eines Arbeitnehmers dafür verdient, dass er das Runde ins Eckige bringt oder eben das verhindert, der sollte irgendwann gelernt haben, das es neben dem gesamten „Wie fühlt sich dieser Sieg an?“ und „Wie haben Sie’s gesehen?“-Gelalle manchmal auch „natürliche Härte“ und sogar verbale Blutgrätschen im Spiel zwischen Kickern und Schreibern gibt. Man sollte Westermann raten, nachzudenken. Aber wie soll er das machen?

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