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Markenrechtsstreit: Springers Politico-Joint-Venture schließt Vergleich mit Firmenwelten AG

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Pünktlich zur Vorstellung der Konzern-Bilanz räumt Axel Springer einen der potentiell unangenehmsten Stolpersteine der kommenden Monate aus dem Weg. Im Streit um die europäischen und deutschen Markenrechte von Politico.eu konnte CEO Mathias Döpfner einen Vergleich mit der Firmenwelten AG verkünden.

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Nähere Informationen wollte der CEO erst einmal nicht verraten. In der vergangenen Woche trafen sich die beiden Parteien noch vor dem Landgericht Bielefeld. Dabei schlugen die Richter dem Springer-Politico-Joint-Venture vor, dass sie die Markenrechte für 300.000 Euro von der Bielefelder Firma kaufen sollten. Das lehnte Politico LLC damals noch ab.

Die große Sorge der beiden Verlagspartner war es, dass man nicht schnell genug zu einer Einigung kommen könnte und sich der Streit deshalb bis zur Sommerpause hinziehen könnte. Damit wäre ein Starttermin  des europäischen Politico im Frühjahr kaum mehr zu halten gewesen.

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In Deutschland und auch in Brüssel hielt die Bielefelder Firmenwelten AG seit 2013 die Rechte an der Marke Politico. Nun haben sich Springer und der us-amerikanische Partner Politico LLC offenbar mit den Bielefeldern geeinigt. Springer plant, den europäischen Ableger des digitalen Politik-Magazins Politico im Frühjahr 2015 zu starten. Eine Redaktion dafür wird bereits aufgebaut.

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