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Wegen gelöschter ISIS-Accounts: Morddrohung gegen Twitter-Gründer

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Im Netz sind neue Terrordrohungen der ISIS gegen Twitter aufgetaucht: Am Sonntag riefen Dschihadisten offensichtlich zum Mord an dem Unternehmsgründer Jack Dorsey und seinen Mitarbeitern auf. Der Grund: gelöschte Accounts und Tweets.

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Dies berichtete die US-amerikanische Ausgabe von Buzzfeed. Angeblich liegen der Redaktion Übersetzungen einer anonymen Webseite vor, auf der die Terrormiliz ISIS unter anderem schreibt: „Euer virtueller Krieg mit uns wird einen realen Krieg mit euch auslösen. Wir haben euch von Anfang an gesagt, dass dies nicht euer Krieg ist, aber ihr habt es nicht verstanden. Ihr habt weiter unsere Twitter-Accounts gelöscht, aber wir werden immer wiederkommen (…) und ihr werdet nie wieder zurück ins Leben kommen.“ Darüber hinaus ruft der Beitrag Dschihadisten in der ganzen Welt dazu auf, das Unternehmen anzugreifen und „keinen der Atheisten zu verschonen“. Im Fokus der Drohungen steht Twitter-Gründer Jack Dorsey: Zusätzlich zum Text wurde ein Foto veröffentlicht, dass ihn im Fadenkreuz zeigt.

Grund für die Drohungen soll das wiederholte Löschen von Tweets oder Accounts sein, die mit der ISIS in Verbindung stehen. In den Twitter-Regeln steht: „Du darfst keine expliziten spezifischen Gewaltandrohungen gegen andere veröffentlichen oder posten.“ Inhalte, die gegen diese Regel verstoßen, werden laut den Nutzungsbedingungen ohne Erklärung gelöscht. Twitter reagierte in einem Statement auf die Drohungen und kündigte an, die Wahrhaftigkeit der Aussagen mit der nötigen Strafverfolgung überprüfen zu wollen.

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Es ist nicht das erste Mal, dass die Terrormiliz Drohungen gegen Twitter ausspricht. Bereits im Sommer 2014 kursierten Tweets, die ISIS-Anhänger dazu aufriefen, Anschläge auf die Twitter-Mitarbeiter zu verüben.

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