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Opfer des eigenen Erfolges: YouTube macht noch immer Verluste

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Es ist schon erstaunlich: YouTube gilt als eines der mächtigsten Social Networks der Welt, bedroht längst das klassische Fernsehen und hat eine Vielzahl eigener Stars geschaffen, die schon lange viel Geld mit Hilfe der Plattform verdienen. Aber selbst soll der Bewegtbild-Gigant für Google noch immer ein Minus-Geschäft sein.

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Allerdings soll sich dieser Zustand bald ändern. Wie das Wall Street Journal berichtet, soll die Video-Plattform ihren Umsatz im vergangenen Jahr von drei auf vier Milliarden Dollar gesteigert haben. Offizielle Zahlen nennt der Suchkonzern zum Ergebnis seiner Tochter aber nicht.

Sollten die WSJ-Zahlen stimmen, läge der YouTube-Anteil am Google-Umsatz bei gerade einmal sechs Prozent.
Laut einem Insider soll das Video-Network nun allerdings kurz vor dem Durchstoßen der Gewinnzone stehen. Endlich, werden sich die meisten Google-Manager denken. Immerhin übernahmen sie schon vor rund neun Jahren das Portal. Damals zahlte Google 1,65 Milliarden Dollar. In Anbetracht der gigantischen Marktmacht von YouTube, muss der Preis trotzdem wohl als Schnäppchen gelten.

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Die größte Herausforderung für YouTube ist wohl immer noch, dass es schwierig ist, ältere Nutzer zu regelmäßigen Besuchern zu machen und dass sie zu häufig die Werbung überspringen, statt sie anzusehen. Offenbar haben sich die Nutzer daran gewöhnt, nur gelegentlich oder über die Einbettung auf anderen Seiten auf YouTube zuzugreifen.
Ein weiterer Grund für das anhaltende Defizit, dass die Google-Tochter produziert, ist der Umstand, dass die US-Amerikaner ein ständiges Opfer ihres Erfolges sind. Die Einnahmen werden nämlich überwiegend vom Betrieb der riesigen Serverparks gefressen, die YouTube braucht, um mit dem ganzen Traffic fertig zu werden. Heißt: Je beliebter die Plattform wurde, desto schneller schnellten auch die laufenden Kosten nach oben. Abhilfe soll nun ein neues Werbesystem schaffen, dass – laut Insider – schon bald starten könnte.

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Alle Kommentare

  1. Deutsches Sprach, schweres Sprach?

    Beispiele:

    In Anbetracht der gigantischen Marktmacht von YouTube, muss der Preis trotzdem wohl als Schnäppchen gelten.

    Ein weiterer Grund für das anhaltende Defizit, dass die Google-Tochter produziert…

    Abhilfe soll nun ein neues Werbesystem schaffen, dass – laut Insider – schon bald starten könnte.

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