Anzeige

Apple-Keynote am 9. März: Zeit für die Apple Watch

Tim Cook und die Apple Watch
Tim Cook und die Apple Watch

Der Launch der Apple Watch geht auf die Zielgerade. Der wertvollste Konzern der Apple versendete am Abend Einladungen zu einer Presse-Veranstaltung am 9. März im Yerba Buena Center in San Francisco. Begleittext: "Spring forward" – ein Verweis auf die Zeitumstellung in den USA und damit die Apple-Uhr, die April in den Handel kommen soll.

Anzeige
Anzeige

Die jüngsten Indikationen haben nicht getrogen: Tim Cooks Schaulaufen im Bild-Newsroom, die 12-seitige Hochglanz-Anzeige in der neuen Ausgabe der Vogue – die Werbetrommel für die Apple Watch wird kräftig gerührt.

Und das aus gutem Grund: In zehn Tagen, am 9. März um 18 Uhr deutscher Zeit, wird der Kultkonzern aus Cupertino der Weltöffentlichkeit wohl die finale Version der Apple-Uhr vorstellen – auf den Tag genau ein halbes Jahr nach der Vorstellung auf der September-Keynote.

Zeitumstellung: Eine Einladung voller Anspielungen auf die Apple Watch

Apple verschickte am Abend deutscher Zeit an Pressevertreter eine vielsagende Einladung mit dem Begleittext: „Spring forward“ – eine Anspielung auf die Umstellung auf Sommerzeit, die in den USA drei Wochen vor Europa vorgenommen wird, nämlich am Tag vor der Keynote. Einen deutlicheren Hinweis auf die neue Apple-Uhr gibt es kaum.

Auch die dezente Bebilderung der Einladung wartet mit einer diskreten Anspielung an: Neben dem Apple-Logo sind verschiedene, farblich leicht abgestufte Facetten des Apple-Blattes zu sehen – ein Symbol für das facettenreiche Angebot der Apple. Zum Start soll es bekanntlich 34 unterschiedliche Modelle geben, hatte Apple im vergangenen Herbst bekannt gegeben.

Mit Spannung blicken Apple-Fans den noch fehlenden Details zum lang erwarteten Apple Watch-Launch entgegen: dem Verkaufspreis der drei Modelle und dem genauen Verkaufsstart. Ende Januar hatte Apple-CEO Tim Cook gegenüber Analysten noch erklärt, die Apple Watch werde im April in den Handel kommen. Das wäre exakt fünf Jahre nach dem Launch des letzten neuen Produkts – dem iPad.

Anzeige

Startbestellungen von fünf bis sechs Millionen Einheiten

Die Erwartungen für die erste neue Produktkategorie der Tim Cook-Ära könnten größer kaum sein. Tatsächlich werden sie vom Apple-CEO selbst befeuert: „Die Leute werden überrascht sein, was man mit der Apple Watch alles anstellen kann“, trommelte Cook vor zwei Wochen auf der Investorenkonferenz von Goldman Sachs für das erste Wearable aus Cupertino.

„Ich glaube, Sie werden nicht mehr ohne sie leben können“, verbreitete Tim Cook Optimismus, der nun dann schnell in Zahlen dokumentiert wurde. Wie das Wall Street berichtet, hat der iKonzern bei Zulieferern fünf bis sechs Millionen Exemplare der Apple Watch zur Belieferung zum Marktstart in Auftrag gegeben – mehr als die Hälfte davon entfielen auf die günstige Sport-Variante mit Plastikarmband.

Wall Street über Verkaufserfolg uneins

Apple-Mitbegründer Steve Wozniak geht von einem sofortigen Verkaufserfolg aus. „Apple hat so viele gute Produkte auf den Markt gebracht, dass jeder, der ein Apple-Produkt besitzt, die Apple Watch kaufen wollen wird. Das bedeutet, Millionen Kunden werden die Uhr gleich zum Start kaufen. Damit ist schnell die kritische Masse erreicht“, erklärte „Woz“ vorige Woche der BBC.

Die Wall Street ist unterdessen noch sehr uneins über das Verkaufspotenzial der Apple-Uhr. Während Staranalyst Gene Munster von Piper Jaffrey lediglich mit zehn Millionen verkauften Einheiten im ersten Jahr ausgeht, rechnet Rob Cihra von Evercore mit 18,5 Millionen abgesetzten Apple Watches.

Kulbinder Gacha von der Credit Suisse und Katy Huberty sind unterdessen noch optimistischer als Apple selbst und sehen Absatzzahlen von 38 bis 60 Millionen im ersten Jahr der Smartwatch aus Cupertino. Apple selbst soll mit 30 bis 40 Millionen Einheiten kalkulieren.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*