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Topf voll Anzeigen: Yellow-Blogger von Topfvollgold starten Presserat-Offensive

Im Kampf gegen die Yellow-Press: Mats Schönauer und Moritz Tschermak vom Watchblog topfvollgold.de
Im Kampf gegen die Yellow-Press: Mats Schönauer und Moritz Tschermak vom Watchblog topfvollgold.de

Nachdem das Bildblog nach verlängertem Winterschlaf wieder erwacht ist, hat auch das Watchblog Topfvollgold seine Arbeit wieder aufgenommen. Das Team um Bildblogger Mats Schönauer und Moritz Tschermak geht gestärkt in eine neue Saison: Statt fünf Mitarbeiter durchblättern jetzt 14 Leute Klatschmagazine auf der Suche nach Verfehlungen. Die Mannschaftsstärke wird auch genutzt, um eine neue Offensive beim Presserat zu starten.

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Während das Bildblog seine Winterpause wegen Geldmangels verlängert hatte, scheint Topfvollgold auf einem Sack voll Geld zu sitzen. Die Teamgröße hat sich beim Start ins neue Jahr verdreifacht, schrieb Blogger Moritz Tschermak in der vergangenen Woche. „Wir können die bisherigen Aufgaben nun auf mehrere Schultern verteilen. Und ein paar freie Schultern können neue Aufgaben angehen. Das heißt: Unser Ziel ist es, mehr und häufiger im Topfvollgold zu bloggen.

Seit 2012 durchblättert Topfvollgold die Regenbogenpresse auf der Suche nach journalistischen und rechtlichen Verfehlungen – mit Erfolg. Tschermak saß vergangenes Jahr als Experte für die Yellow Press bei „Günther Jauch“, der regelmäßig selbst Opfer der nicht unbedingt wahrheitsgetreuen Klatschjournalisten wird, Tageszeitungen boten den Jungs kleine Kolumnen. Seit Topfvollgold steht das Genre der Regenbogenblätter von Adel aktuell bis Woche heute unter verschärfter Beobachtung. Schon einige Male waren die Blogger mit ihrer Berichterstattung Auslöser für ein Vorgehen gegen den verlogenen Klatsch.

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Ihre Kontrollfunktion wollen die Blogger sogar noch stärker wahrnehmen. Ab sofort schreibt das Blog nicht mehr nur über Verfehlungen, sondern zeigt sie auch (wieder) beim Deutschen Presserat an. Die ersten Anzeigen beim Ethik-Gremium befassen sich mit Freizeit im Blick, Freizeit Spezial und Woche heuteObwohl die Geschichten bereits über ein Jahr alt sind, können sie die Redaktionen hart treffen. Zwar hat der Presserat keine Möglichkeiten der Sanktionen. Allerdings dürfte die Quantität der zu erwartenden Verstöße die Führungsetagen in den Yellow-Verlagen verärgern, und der Problematik mit Yellow-Magazinen weitere Öffentlichkeit verleihen. Denn das ist das größte Problem der Yellow-Blogger. Zwar finden ihre Inhalte Gehör, allerdings nicht bei der Zielgruppe und den Käufern der Freizeit-Hefte. Denn die wühlen in der Regel im Zeitschriftenregal, und nicht im Netz.

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