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„Authentizität“: Jan Böhmermann vergleicht YouTuber mit Homeshopping-Verkäufern

Böhermann und seine Lieblingsstars: Die YouTuber Unge, Sami Silimani, Bibi und DNer. Fotos: „Neo Magazin“, Facebook/Simon Unge, Facebook/Sami Silimani, Facebook/ Bibis Beauty Palace, Twitter/DnerTV
Böhermann und seine Lieblingsstars: Die YouTuber Unge, Sami Silimani, Bibi und DNer. Fotos: "Neo Magazin", Facebook/Simon Unge, Facebook/Sami Silimani, Facebook/ Bibis Beauty Palace, Twitter/DnerTV

Nachdem Jan Böhmermann seine Hauptprogramm-Mission erfolgreich abgeschlossen hat, geht er weiter seiner zweiten nach: sich über YouTube-Stars lustigmachen. Im "Neo Magazin Royal" prangert Böhmermann das Geschäftsmodell der YouTuber an.

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So macht er beispielsweise darauf aufmerksam, dass bei Produktplatzierungen nur sehr kurze oder gar keine Hinweise gegeben werden, ja die Zuschauer sogar hinters Licht geführt würden. So wirbt Unge beispielsweise in einem Video (mehr als eine Million Klicks) für die Hashtag-Aktion einer Krankenkasse, die ihm „Unterstützung“ in Form eines Kamerateams gegeben habe. Dem YouTube-Star DNer wirft er vor, mit der AfD zu sympathisieren, und spielt auf den Einfluss bei jungen und unreflektierten Zuschauern an.

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Ihr Fett weg bekommen auch die Böhmermann-Lieblings Sami Slimani und Beauty-YouTuberin Bianca. Ihre Videos vergleicht ZDFs neuer Latenight-Star mit Sendern wie QVC oder 9Live, weil sie Fremd- und Eigenprodukte „ganz authentisch“ bewerben, wie Böhmermann ironisiert.

Die YouTuber bringen den Satiriker des Öfteren auf die Palme: So warf er ihnen bereits „unprofessionelles Vollidiotenverhalten“ vor, nannte Sami Slimani einen „intelektuellen Wattebausch“ und legte sich mit Fans des YouTubers Unge an.

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