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Arbeitszeit-App: Journalisten-Gewerkschaft gibt Redakteuren Stoppuhr an die Hand

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Die Deutsche Journalistenunion in ver.di geht unter die App-Entwickler: Die Gewerkschaft hat nun die "Arbeitszeit-App" an den Start gebracht, mit der Redakteure ihre Arbeitszeit protokollieren können. Die App ist allerdings nichts weiter als eine Stoppuhr.

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Entsprechend simpel ist die Bedienung. Es gibt einen Button für „Start“ und „Stopp“ der Arbeitszeit, einen weiteren für die Mittags- oder Raucherpause. In drei Übersichten lassen sich dann die Arbeitszeiten für den aktuellen Tag, für die laufende Woche sowie den laufenden Monat ansehen.

Die App soll Angestellten dabei helfen, ihre Arbeitszeiten zu überwachen. Die dju sieht dies offenbar wegen immer schlechteren Arbeitsbedingungen als notwendig an. „Der Druck in den Redaktionen steigt durch die veränderten Produktionsbedingungen im Zuge der digitalen Transformation immer weiter an. Es gibt bereits viele Redaktionen, die mit Betriebsvereinbarungen zur Arbeitszeit gesundheitsgefährdende Einsätze rund um die Uhr begrenzen“, so die Gewerkschaft. „Von vielen Kolleginnen und Kollegen, die davon noch nicht profitieren, wurde der Wunsch an uns heran getragen, sie dabei zu unterstützen, ihre Arbeitszeit zu dokumentieren.“

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Die Dokumentation von Arbeitszeiten kann vor allem in Rechtsstreitigkeiten mit dem Arbeitgeber von Vorteil sein.

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