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Neue Finanzierungsrunde: Snapchat strebt Bewertung von 19 Milliarden Dollar an

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Die Internet-Euphorie bei Investoren will kein Ende nehmen: Gerade mal zwei Monate nach der letzten Finanzierungsrunde will das boomende Start-up Snapchat die nächsten 500 Millionen frische Mittel aufnehmen – zu 60 bis 90-prozentigem Aufschlag! Sexting-App wäre demnach bereits das drittwertvollste privat geführte Tech-Unternehmen der Welt.

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Holt sich Evan Spiegel frisches Kapital, um Taylor Swift zu beeindrucken? Die Gerüchte um einen Übernahmeversuch von Swifts Label Big Machine durch Spiegel sind gerade 24 Stunden alt, da sorgt der virtuelle Internet-Milliardär mit einem kräftigen Bewertungszuwachs seines Unternehmens für Schlagzeilen.

Wie Bloomberg berichtet, strebt das nur dreieinhalb Jahre alte Internet-Unternehmen eine neue Finanzierungsrunde an, in der Snapchat bis zu 500 Millionen Dollar frische Mittel aufnehmen könnte. Und das zu einer äußerst stolzen Bewertung: Wie der Finanzinformationsdienst berichtet, will Spiegel den Wert seines Fotosharing-Dienstes auf 16 bis 19 Milliarden Dollar hochschnellen sehen.

Snapchat schon 16 bis 19 Milliarden Dollar wert
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Damit läge Snapchat nicht nur in Reichweite zum Messenging-Dienst WhatsApp, den Facebook vor ziemlich genau einem Jahr für 22 Milliarden Dollar einsammelte, sondern würde auch zum drittwertvollsten privatgeführten Internet- bzw- Tech-Unternehmen aufsteigen. Der Mitfahrdienst Uber und der boomenden chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi liefern sich hier zwischen 40 und 45 Milliarden einen Bewertungswettkampf.

Die letzte Finanzspritze für Snapchat ist dabei gerade mal zwei Monate her. Gegen Ende hatte der Foto-Dienst erst frisches Kapital in Höhe von 485,6 Millionen Dollar stammt von insgesamt 23 Investoren eingesammelt – zu einer Bewertung von zehn Milliarden Dollar.

Ende 2012 noch hatte Facebook-Chef Mark Zuckerberg höchst persönlich versucht, Evan Spiegel zu umgarnen, doch der 24-jährige Gründer ließ Zuckerberg bei seiner Offerte über drei Milliarden abblitzen.  Rund zwei Jahrespäter ist klar: Spiegel hat alles richtig gemacht – und den Firmenwert um den Faktor fünf gesteigert. Da kann man sich schon mal das Label seiner Ex leisten.

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