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dpa wirbt mit Whitepaper für Liveticker in Redaktionen

Kleine wie große Portale setzen mittlerweile auf Liveblogs bzw. Nachrichtenticker.
Kleine wie große Portale setzen mittlerweile auf Liveblogs bzw. Nachrichtenticker.

Die Deutsche Presse-Agentur hat sich mit den Darstellungsformen der Liveticker auseinandergesetzt und ein Whitepaper aufgelegt, das kostenlos zum Download angeboten wird. Darin beschreiben verschiedene Digital-Verantwortliche ihre Ticker-Erfahrungen und erklären, in welchen Fällen Ticker lohnenswert sind.

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Journalisten des Sport-Informations-Dienstes sind mit der Technik bereits seit Jahren vertraut: Am Desk im Kölner Redaktionsbüro ist das „Tickern“, also die Liveberichterstattung während der Fußballspiele längst blindes Handwerk – und bei Kunden ein gern gesehenes Produkt. Kurz- und langfristige Liveticker erfreuen sich auch in anderen Lebenslagen und Redaktionen immer größerer Beliebtheit. Ein Trend, den auch die Deutsche Presse-Agentur (dpa) erkannt, und ein Whitepaper ausgearbeitet hat, das Erfahrungen und eine Art Leitfaden für den Umgang liefert.

Auf 16 Seiten stellen drei Verantwortliche verschiedener deutscher Regionalhäuser ihre eigenen Projekte vor, beschreiben Ideenfindung, Vorbereitung, Installation, Weiterentwicklung und Vermarktungsmöglichkeiten ihrer Ticker. Denn bei allen redaktionellen Reizen des „schnellen Journalismus“; Geld verdient werden muss auch. Welche Nachteile Nachrichtenticker haben können, beispielsweise einen hohe Nachrichtendruck, wird nicht thematisiert.

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Neben den Verantwortlichen aus den Häusern sh:z, HNA und Main-Post bat die dpa auch schwedische Kollegen um Erfahrungsbericht. Die Nachrichtenagentur TT tickert seit 2011 und dient offenbar auch der dpa als Vorbild. Stellvertretend für die deutsche Agentur zählt dpa-Produktmanager Süleyman Artiisik zahlreiche Vorteile des Livebloggings, wie „die multimediale Zusammenführung unterschiedlicher Mediengattungen“ oder die „Möglichkeit, persönlicher und emotionaler mit den Nutzern in Kontakt zu treten“, auf. In den vergangenen Wochen testete die dpa neue Live-Angebote für ihre Kunden, mahnt in ihrem Whitepaper aber auch an, dass Redaktionen die neuen Angebote konsequent mitdenken müssten. Verantwortliche von überregional erfolgreichen – teils auch strittigen – Livetickern, wie beispielsweise von Focus Online, kommen im dpa-Papier nicht vor. Die Tomorrow-Focus-Tochter war mit ihrem Ticker zu Michael Schumacher sehr erfolgreich aber auch umstritten. 

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Alle Kommentare

  1. „Welche Nachteile Nachrichtenticker haben können, beispielsweise einen hohe (sic!) Nachrichtendruck, wird nicht thematisiert.“. Komisch. Ich bilde mir ein, genau das in meinem Beitrag in dem Whitepaper thematisiert zu haben. Gelesen?

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