Anzeige

Dschungel-„Welcome Home“ schwach, „Jauch“ mit Sieben-Monats-Tief

Die Kandidaten der 2015er-Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“
Die Kandidaten der 2015er-Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus"

Die 2015er-Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" war langweilig - und wurde von vielen offenbar schon vergessen. Das "Welcome Home"-Special war am Sonntagabend zumindest ein Zuschauer-Flop. So schwach wie seit Juni 2014 nicht mehr war unterdessen Günther Jauchs Talk zum Thema Ukraine.

Anzeige
Anzeige

Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. „Ich bin ein Star“-Nachklapp lässt Zuschauer kalt

3,07 Mio. Leute entschieden sich um 20.15 Uhr für das „Welcome Home“-Special des RTL-Dschungels – ein schwacher Marktanteil von 8,6%. Entscheidender für RTL: Auch in den junge Zielgruppen sah es mau aus: 2,15 Mio. 14- bis 59-Jährige reichten nur für 10,4%, 1,43 Mio. 14- bis 49-Jährige auch nur für 10,5%. Damit verlor RTL in beiden jungen Zielgruppen nicht nur gegen den „Tatort“ des Ersten, sondern auch noch gegen ProSieben und Sat.1.

2. Leipziger „Tatort“-Kommissare ermitteln für 9,40 Mio., Jauch kann Vorlage nicht nutzen

Eine gewohnt grandiose Zuschauerzahl erreichte der „Tatort“ im Ersten: Zwar verfehlten die Leipziger Ermittler anders als vor elf Monaten die 10-Mio.-Marke, doch 9,40 Mio. Seher und 25,8% sind natürlich dennoch grandiose Zahlen. Nicht gerade grandios ging es danach weiter: Das „Tagesthemen extra“ zur Hamburg-Wahl sahen noch 4,63 Mio. (13,7%), doch „Günther Jauch“ kam nur noch auf 3,24 Mio. Neugierige und 11,3%. Das ist die schwächste „Jauch“-Zuschauerzahl seit Juni 2014, das Thema Ukraine scheint die Menschen inzwischen recht kalt zu lassen.

3. Nur wenig Interesse für die Hamburg-Wahl

Anzeige

Auch wenn es abseits des SPD-Wahlsiegs noch viele spannende und offene Fragen zu klären gab, hat die Wahl in Hamburg bundesweit nicht für viel Neugier gesorgt. Sämtliche Specials blieben unter den Sender-Normalwerten. Am besten erging es noch dem Ersten, das ab 17.45 Uhr 2,55 Mio. Menschen lockte – 10,5%. Das ZDF erreichte parallel dazu nur ganze 1,46 Mio. (6,0%), die „Berliner Runde“ wollten ab 19.40 Uhr auch nur 1,87 Mio. (5,8%) sehen. Und auch das NDR Fernsehen blieb blass: Um 17.45 Uhr sahen 510.000 (2,2%) zu, um 20.20 Uhr nur 380.000 (1,0%), um 22.50 Uhr 480.000 (2,2%) und um 23.50 Uhr nur noch 80.000 (0,7%).

4. ProSieben stark mit „Men in Black“ und „Dark Knight“

Stärkster Privatsender war am Sonntagabend ProSieben. 3,59 Mio. Leute entschieden sich um 20.15 Uhr für „Men in Black 3“ – stolze 10,2%. Bei den 14- bis 49-Jährigen entsprachen 2,47 Mio. grandiosen 18,4%. „The Dark Knight“ bestätigte die Zahlen ab 22.20 Uhr mit 1,18 Mio. und 18,5%. Sat.1 konnte da nicht mithalten, blieb aber über dem Soll: mit „Navy CIS“ und 11,6%, „Navy CIS: L.A.“ und 10,1%, sowie „Scorpion“ und 9,6%. Unter den Sender-Normalwerten blieb die zweite Privat-TV-Liga: Die „Promi Shopping Queen“ blieb bei 6,0% hängen, RTL IIs „American Gangster“ bei 4,5% und die „K1 Reportage Spezial“ bei 3,2%.

5. Super RTL bärenstark mit Uralt-Klamotte „Police Academy“, Sky erfolgreich mit „Vaterfreuden“

RTL II und kabel eins verloren im jungen Publikum sogar gegen Super RTL. Dort erreichte die mittlerweile 31 Jahre alte Komödie „Police Academy“ tolle Werte von 560.000 14- bis 49-Jährigen und 4,1%. Die Nummer 1 der kleineren Sender im Gesamtpublikum war stattdessen das SWR Fernsehen: 1,03 Mio. sahen ab 20.15 Uhr die „Schwäbische Fasnet aus Gundelsheim“ – 3,4%. Im Pay-TV gewann das Bundesliga-Spiel zwischen Hannover und Paderborn mit 610.000 Fans, Sky war aber auch um 20.15 Uhr erfolgreich: mit „Vaterfreuden“ und 310.000 Sehern (0,9%).

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*