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Deutsche Wirtschafts Nachrichten gehören jetzt schwedischem Bonnier-Verlag

Arbeitet jetzt für Bonnier: Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten-Gründer Michael Maier. Foto: Foto: Deutsche Wirtschafts Nachrichten/Laurence Chaperon.
Arbeitet jetzt für Bonnier: Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten-Gründer Michael Maier. Foto: Foto: Deutsche Wirtschafts Nachrichten/Laurence Chaperon.

Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten haben einen neuen Mehrheitsgesellschafter. Der schwedische Bonnier-Verlag steigt über seine Tochter Bonnier Business Press zu 51 Prozent in das von Ex-stern-Chefredakteur Michael Maier gegründete Portal ein. In Deutschland ist das Unternehmen bereits mit den Buchverlagen Carlsen, Ullstein, Piper und Thienemann vertreten.

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Maier bleibt weiterhin als Herausgeber der Deutschen Wirtschafts Nachrichten und Minderheitsgesellschafter tätig. Der Österreicher gründete das Portal 2012 und erwirtschafte mittlerweile Gewinne bei einstelligem Millionen-Umsatz pro Jahr. Bonnier setzt eigenen Angaben zufolge 2.8 Milliarden Euro um. Zum Kaufpreis der Deutschen Wirtschafts Nachrichten machen die Vertragspartner keine Angaben. Mit an Bord bleibt auch Mitgründer und Geschäftsführer Christoph Hermann.

Genaue Reichweitenzahlen lassen sich für die Deutschen Wirtschafts Nachrichten nicht benennen. Eigenen Angaben zufolge ist das Portal die „am häufigsten geteilte Wirtschafts-Nachrichtenwebsite“ in den sozialen Medien. Tatsächlich schneidet die Seite laut 10.000Flies überaus ordentlich ab. Im November und Dezember lag Deutsche Wirtschafts Nachrichten mit mehr als 3,3 Millionen Shares auf einer Höhe mit Sportbild.de, Sport1 oder n-tv und zählt damit zu den Top 20 Nachrichtenseiten. Statt, wie der Name verspricht, sich mit deutschen Konzernen zu beschäftigten, dominieren das Portal aber vor allem außenpolitische Themen wie die Ukraine- oder Griechenlandkrise, der Währungskrieg oder das Freihandelsabkommen.

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Alle Kommentare

  1. Wenn jemand behauptet, Deutsche Wirtschaft-Nachrichten liefere nur Stoff für „Verschwörungstheoretiker“ (conspiracy theories), sie sei „unseriös“, sie weise eine „Qualität von ‚RT Deutsch‘ “ auf (trifft in diesem Falle sogar zu und ist daher genauso lesenswert!), wiederkäut nur das, was linksversiffte (Pseudolinke) Staatsfunkler (zur fünften Kolonne wahrheitsresistentem Herrschaftsinstrument zählen u. a. ARD/ZDF und der unerträgliche aber „hochanständige“ Deutschlandfunk genauso wie sein amerikanischer Pendant CNN usw.) schon lange zum Kampfbegriff gegen alternative (daher „bedrohlich“ objektive) Medien gemacht haben. Der Begriff Verschwörungstheoretiker ist eine Erfindung linker rotgrüner Kartellschergen, jene, die die Preisgabe von „Herrschaftswissen“ und Entlarvung seiner Lügen durch seine Antagonisten so fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Man befasse sich zum Beispiel mal mit den zahlreichen Programmbeschwerden, welche materialreich an die Lügenpresse von ARD/ZDF herangetragen werden wegen Lügerei, Täuschung der Öffentlichkeit usw. unter https://propagandaschau.wordpress.com. Die Verschwörungsagitatoren kommen aus dem pseudolinken Spektrum, die Bestallte des GEZ-Rotfunkmilieus sind und mit den etablierten Blockparteien das Verschwörungskartell schlechthin bilden.

  2. Und alles praktisch ohne Werbung und jeglichen Mainstream Medien-Support erreicht, Gratulation.

    @Jahn

    Kein Fehlkauf, der einzige Medien-Markt mit wirtschaftlicher Zukunft in Deutschland liegt „rechts“ und „national“ ausserhalb vom links-linken Mainstream.

    Wenn Bonnier hier investiert kann die Site richtig gross werden, mindestens 35% der Leute in Deutschland werden von den Links-Medien nicht mehr abgeholt, das ist ein riesen Markt den man mit relativ geringen Investitionen komplett erschliessen und sogar monopolisieren kann.

  3. Deutsche Wirtschaft-Nachrichten – das klingt scheinbar seriös. Wer die Seite kennt, weiß: Dort gibt es keine seriöse Informationen, sondern nur Stoff für Verschwörungstheoretiker. Schade, dass Meedia darauf nicht eingeht.
    Niemand, der sich nur halbswegs ernsthaft mit Wirtschaft beschäftigt, wird sich dort informieren. Insofern also ein völliger Fehlkauf. Die Schweden haben sich offensichtlich nicht über die Arbeit der „DWN“ informiert.

    1. Jahn, so ist es. Diese Seite ist dermaßen unseriös, voller Fantasiegeschichten. Niemand, der fundierte Infos haben will, wird sich auf diesem Tummelplatz von Verschwörungstheoretikern informieren. MEEDIA hätte dies thematisieren müssen, dass es diese „Wirtschafts-Nachrichten“ die Qualität von „RT Deutsch“ u.ä. haben.

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