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Airbnb-Konkurrent: Samwers bringen Nestpick nach Deutschland

Rocket Internet-Chef Oliver Samwer
Rocket Internet-Chef Oliver Samwer

Kopieren geht über studieren: Die Samwer-Brüder setzen ihre Lieblingsdisziplin fort und bringen den niederländischen Wohnungsvermittler Nestpick über die Grenze nach Deutschland. Das Angebot startet in acht Großstädten, bietet im Gegensatz zu Airbnb aber keine Unterkünfte für Wochenenderlebnisse, sondern zielt auf mittelfristige Vermietungen an Studenten und "Young Professionals" ab.

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So bietet Nestpick nicht die Möglichkeit gezielt für Wochenenden oder einige Tage ein Zimmer zu suchen, sondern weist die Angebote monatsweise mit entsprechenden Monats- statt Tagesmieten aus. Davon angesprochen sollen sich vor allem Austauschstudenten oder „Young Professionals“ fühlen, die für einige Wochen oder Monate eine Unterkunft suchen.

Bisher bietet Nestpick seine Dienste in ausgewählten Städten in den Niederlanden, England, Frankreich, Spanien und Italien an. Nun, rund ein Jahr nach Gründung und etwa ein halbes nach Einstieg durch Rocket Internet, wollen die Samwer-Brüder die Zimmervermittlung nach Deutschland bringen. Ab sofort können Wohnungen acht Großstädten vermittelt werden. In nächster Zeit will es Nestpick auch in Österreich, der Schweiz, Skandinavien, Australien und in den USA wissen.

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Preislich ist das niederländische Start-up nicht zurückhaltend. Wie der Spiegel berichtet, greift Nestpick rund ein Viertel der Miete als Vermittlungsprovision ab. Preislich bewegen sich die Nestpick-Angebote in erschwinglichem Rahmen. Einige Vermieter verlangen allerdings auch Monatsmieten im deutlich vierstelligen Bereich. Neben Nestpick sind die Samwers über ihre Firma Rocket Internet auch am Berliner Start-up Wimdu, das eher auf kurzfristige Vermittlungen ausgerichtet ist, mehrheitsbeteiligt.

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Alle Kommentare

  1. nestpick hat heute mehr als 50% aller Mitarbeiter entlassen. Scheint ja nicht so gut zu laufen. Hoffe die Gründer sind sich bewusst was sie dort anrichten. Echt witzig wie sie gehyped wurden und es der CEO mit seinem Management-Gefolge nicht hinbekommen hat es erfolgreich zu machen. Schade um die guten Mitarbeiter.

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