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„Fastnacht in Franken“ schlägt ARD und beinahe auch „Gottschalk & Jauch“

BR-Übertragung der „Fastnacht in Franken“
BR-Übertragung der "Fastnacht in Franken"

Das Karnevals-Phänomen geht auch 2015 weiter: Während die meisten der Shows Jahr für Jahr Zuschauer verlieren, legt die "Fastnacht in Franken" im Bayerischen Fernsehen erneut zu: 3,90 Mio. sahen zu - unfassbare 13,0% und Platz 5 der Tages-Charts. Nur das ZDF und RTL hatten am Freitagabend mehr Zuschauer als der BR.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. „Fastnacht in Franken“ triumphiert mit stärksten Quoten seit 2006

3,90 Mio. Zuschauer. Damit wird die „Fastnacht in Franken“ auch 2015 mit riesigem Abstand das erfolgreichste Programm des Bayerischen Fernsehens sein. 2014 sahen 3,76 Mio. zu, diesmal waren es also noch einmal 140.000 mehr. Nur einmal, seit der BR die Show zeigt, war sie noch erfolgreicher: im Jahr 2006 mit 3,95 Mio. Sehern. Und auch in den jüngeren Zuschauergruppen ist die „Fastnacht in Franken“ extrem beliebt: Bei den 14- bis 59-Jährigen reichten 1,16 Mio. und 7,6% für Platz 14 des Freitags-Rankings, bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte die Sendung mit 660.000 Sehern grandiose 6,7% und landete vor Sendern wie Vox, RTL II und kabel eins.

2. „Der Staatsanwalt“ gewinnt den Tag, ARD-Drama „Unterm Eins“ enttäuscht

Die Nummer 1 des Fernsehtages hieß trotz der fabelhaften „Fastnacht in Franken“-Quoten „Der Staatsanwalt“. Die ZDF-Krimiserie fand 5,12 Mio. Interessenten – gute 15,9%. Auch Platz 2 geht an einen ZDF-Krimi: Die „SOKO Leipzig“ erreichte mit 4,65 Mio. 14,5%. Blass blieb hingegen das ARD-Familiendrama „Unterm Eis“, das nur genau 3,00 Mio. Leute einschalteten – unbefriedigende 9,3%. Damit landete der ARD-Film nicht nur hinter RTLs „Die 2 – Gottschalk & Jauch gegen Alle“, sondern eben auch hinter der „Fastnacht in Franken“.

3. „heute-show“ bleibt eine Macht, Böhmermann startet ordentlich ins Hauptprogramm

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Nicht nur die beiden Krimis, sondern auch die „heute-show“ bescherte dem ZDF am Freitagabend tolle Quoten. 3,83 Mio. sahen ab 22.30 Uhr zu – 15,5% und Platz 6 der Tages-Charts. Bei den 14- bis 59-Jährigen sorgten 1,82 Mio. und 13,4% für Rang 5, bei den 14- bis 49-Jährigen entsprachen 1,12 Mio. einem Marktanteil von 12,6% und ebenfalls Platz 5. Nach Mitternacht feierte Jan Böhmermann mit seinem „Neo Magazin Royale“ dann die Premiere im ZDF-Hauptprogramm. 660.000 Gesamt-Zuschauer und 5,7% sind zwar kein Sensationswert, doch wenn man bedenkt, dass „aspekte“ nach der starken „heute-show“ auf 990.000 und 5,1% fiel und auch „heute nacht“ nur 5,2% einfuhr, sind die 5,7% okay. Und: Im jungen Publikum, Böhmermanns Haupt-Zielgruppe, gab es mit 370.000 14- bis 49-Jährigen sehr ordentliche 7,4%.

4. „Gottschalk & Jauch“ stabil, aber unspektakulär

Die Nummer 1 bei den 14- bis 49-Jährigen hieß trotz unspektakulärer Zahlen „Die 2 – Gottschalk & Jauch gegen Alle“. 1,34 Mio. 14- bis 49-Jährige reichten für 14,2%, 2,22 Mio. 14- bis 59-Jährige für 15,1%. In beiden Zielgruppen gewann „Die 2“ damit. ProSieben blieb mit „Ich bin Nummer Vier“ unter dem Soll: 1,16 Mio. 14- bis 49-Jährige entsprachen 11,1%. Noch unzufriedener werden die Sat.1-Macher sein: Den „Bee Movie“ schalteten nur 810.000 junge Menschen ein – schwache 7,8%.

5. Vox und kabel eins nach 22 Uhr erfolgreich, RTL II nicht

In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich die Vox-Serie „Law & Order: Special Victims Unit“ am Abend an die Spitze. Allerdings waren die Quoten erst nach 22 Uhr vorzeigbar. Um 20.15 Uhr startete die Serie mit 540.000 14- bis 49-Jährigen und schwachen 5,3% in die Prime Time, um 21.10 Uhr gab es mit 640.000 etwas bessere 5,9%. Über das Sender-Soll sprangen die Episoden um 22.10 Uhr (700.000 / 7,5%) und vor allem 23.05 Uhr (620.000 / 8,5%). Bei kabel eins erreichte „Elementary“ um 20.15 Uhr solide 5,5% und um 21.20 Uhr unschöne 4,6%, „The Mentalist“ sprang um 22.15 Uhr auf 6,5%. Unter dem Soll blieben die RTL-II-Filme „Bridget Jones“ und „Jennifer’s Body“ – mit 5,4% und 5,1%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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