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Sky360: Pay-TV-Sender will Quoten jetzt plattformübergreifenden messen

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Klassische Einschaltquoten sind Sky nicht mehr genug: Mit der neuen Reichweitenmessung Sky360 wollen die Münchner nun nicht mehr nur die Zuschauer der linearen Verbreitungswege erfassen, sondern auch Zuschauer, die zeitversetzt via Festplattenrecorder und Online-Streams oder in Sport-Bars schauen.

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„Durch innovative Dienste wie Sky Go und Sky Anytime oder auch durch die Möglichkeit, Live-Sport außer Haus zu sehen, verändern die Sky Abonnenten ihren TV-Konsum dramatisch“, erklärt Martin Michel, Geschäftsführer Sky Media Network. „Bei Sky nahm die non-lineare Nutzung binnen eines Jahres um 70 Prozent zu. Mit der plattform-übergreifenden Reichweitenmessung bilden wir das tatsächliche TV-Nutzungsverhalten der Sky Seher detailliert ab und bieten unseren Werbekunden damit eine deutlich bessere Entscheidungsgrundlage als zuvor.“

Konkret rechnet Sky selbst vor, wie wichtig die neue Form der Quotenmessung sei. So hätten von Juni bis August 1,38 Millionen Zuschauer ab drei Jahren linear alle Folgen von „Game of Thrones“ verfolgt. Zusätzlich hätten jedoch über Sky Go 1,61 Millionen und über Sky Anytime 700.000 Fans zugesehen. „Insgesamt schauten somit 3,7 Millionen die Serienstaffel. Das non-lineare Angebot verzeichnet dabei eine um knapp 70 Prozent höheren Zuschauerzahl als die durch die lineare Nutzung ermittelten Werte“, erklären die Münchner.

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Technisch setz der Pay-TV-Sender die neue Messung mit Hilfe von drei unterschiedlichen plattformspezifischen Panels durch. So arbeitet Sky mit klassischen Messkästen, die an den Fernsehern ausgewählter Kunden angebracht sind, mit Befragungen einzelner Personen und einem genauen Web-Tracking der Online- und Stream-Nutzung.

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