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Fesche Aktion oder peinliche PR-Nummer? Gala inszeniert FDP-Frauen als „Engel für Lindner“

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Am Ende des Wahlkampfes in Hamburg wird man der FDP nicht vorwerfen können, dass sie und ihre Spitzenkandidatin Katja Suding nicht versucht hätten, mit allen Mitteln die Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen. Tatsächlich kämpft die liberale Frontfrau längst mit vollem Körper-Einsatz. Neuester Streich: In der Gala ließ sich die Hanseatin als Karate-Katja inszenieren. Offenbar sieht sie sich als eine von "drei Engeln für Lindner".

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Angefangen mit der Weiblichkeits-Offensive, in die Suding immer mehr zu gehen scheint, haben allerdings die Medien selbst. Genauer: Die Tagesschau. In einem sehr peinlichen Altherren-Schwenk filmten die Gralshüter der seriösen TV-Berichterstattung die nackten Beine der FDP-Frau von unten nach oben ab. Chefredakteur Kai Gniffke sah sich sogar zu einer Entschuldigung via Tagesschau-Blog gezwungen. Natürlich akzeptierte Suding die öffentlich-rechtliche Reue öffentlichkeitswirksam.

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Jetzt kickt Suding ihre Beine selbst ins rechte Licht. In der Gala zeigt sie sich nun zusammen mit Lencke Steiner und Nicola Beer als Politik-Version der alten US-Kult-Serie „drei Engel für Charlie“.

Der Effekt ist klar: Mit diesen Bildern erreichen die liberalen Damen eine maximale Aufmerksamkeit. Allerdings eher in den bunten Blättern und auf den Panorama-Seiten der seriösen Tageszeitungen. Die Frage ist nun: Wiegt die gewonnene Bekanntheit den Verlust an politischer Reputation auf?

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Übrigens: Gerade erst hatte sich auch Extr3 über die Wahlplakate von Suding lustig gemacht.

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Alle Kommentare

    1. Respekt, da ist die FDP, die man ja eigentlich noch als klientelfreundliche Spaßpartei kennt, einfallsreicher und moderner geworden als die anderen verstaubten Parteien. So eine Rede wie die vom Lindner hat man von den Anderen schon lange nicht mehr gehört. Bravo FDP, weiter so!!!!

      1. Entschuldigung, aber die Drei Engel für Charlie-Parodie ist nichts anderes als inhaltsleerer Spaßpartei-Klamauk. Und die Lindner-Rede, so man sie sich in Ruhe zweimal anhört, ist keine Wutrede, sondern gekonnte Inszenierung eines Politprofis. Wo ist Herr Lindner mit gleichem Engagement bei Themen wie Pegida, Ukraine-Konflikt, IS etc. pp.?

  1. Das sieht aus wie eine Werbung für Triumph. Die beiden FDP-Damen und der Mann aus Hamburg sind sich auch für keinen Blödsinn mehr zu schade!

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