„AfD – Alternative für Dosensuppen“: Lieferheld mischt sich in Hamburger Wahlkampf ein

Lieferheld-CFO Emmanuel Thomassin posiert für die AfD mit einem Burger und wirbt für einen vollen Magen
Lieferheld-CFO Emmanuel Thomassin posiert für die AfD mit einem Burger und wirbt für einen vollen Magen Lieferheld 2015

Anlässlich der Hamburg-Wahl am 15 Februar setzt der Online-Lieferservice Lieferheld voll auf neugestaltete, humorvolle Werbeplakate – und nutzt die Gunst der Stunde um eine eine Kampagne mit Döner, Pizza und Co. anzuschieben

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Die insgesamt vier Motive, die ab dieser Woche in Hamburg zu sehen sind, dürften für einige Verwirrung unter den Bewohnern der Hansestadt sorgen. Mit den Motiven will Lieferheld natürlich Werbung in eigener Sache betreiben.  Alle abgebildeten Webadressen leiten auf die Microsite wahl-held.de. Hier können die Besucher dann gleich ihr Essen bestellen. Gesicht der Kampagne ist kein geringerer als Lieferheld-CFO Emmanuel Thomassin.

Wir werden sehen, wie die Parteien reagieren, die auf den Plakaten unverblümt veralbert werden. Markenstrategisch ist die Kampagne jetzt schon ein Hingucker und ein Erfolg.

 Ein Politiker der „Christlichen Döner Union“:

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Der gleiche Mann wirbt im Namen der „Sozialdemokratischen Pizzerien Deutschlands“:

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Werbeplakate der „Pizzaten-Partei“:

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Die AfD wird zur „Alternative für Dosensuppen“:

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Die Piraten nehmen es schon einmal mit Humor:

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Alle Kommentare

  1. Naja, so genial finde ich die Plakate nicht wirklich. Eher zum Schnarchen. Und warum wird mal wieder die deutsche Sprache vergewaltigt? „Alternative für Dosensuppen“? Es ist doch wohl eher die „Alternative zu Dosensuppen“ gemeint.

    1. Jetzt müsste es nur noch eine Partei geben, die AzD heisst. Außerdem sind die Freiheiten, die sich Werbetexter nehmen, doch gerade das Unterhaltsame. Leute, die vor allem zu viel Respekt haben, können mE kaum noch kreativ sein.

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