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Selbstironie mit dem Vorschlaghammer: So war das neue „Quizduell“

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Am Montag lief in der ARD eine neue Folge des im letzten Jahr gefloppten "Quizduells". Mit einer gehörigen Portion Selbstironie führte Jörg Pilawa durch die Sendung und wurde nicht müde, sein eigenes "Scheitern" durch den Kakao zu ziehen – doch wirklich lustig war das leider nicht. Die Technik funktionierte dieses Mal zwar beinah reibungslos, mit dem Original-Spiel hatte die Sendung jedoch nicht viel zu tun.

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Schon in ihrem Trailer zur neuen Staffel des „Quizduells“ gab sich die ARD betont selbstironisch: Der Moderator steht in dem Fernsehstudio und alles geht schief: Scheinwerfer krachen von der Decke, ein Feuer bricht aus, aber die App, die funktioniert! Diese Ironie zog sich dann auch durch die erste Folge der neuen Staffel am Montag – und zwar mit dem Vorschlaghammer. Die Frage „Läuft die App?“ stand im Vordergrund der Show, immer wieder machte Pilawa mehr oder weniger lustige Späße über das „klägliche Scheitern“ des ersten Versuchs. Die Ehrlichkeit war zwar im Ansatz erfrischend, doch leider wurde sie übertrieben und der Sarkasmus verdrängte damit das ein oder andere Mal den wirklichen Inhalt: das Duell zwischen Kandidaten und Zuschauern.

Der Hype ist längst vorbei

Unterstützt wurden Pilawa und die ARD dabei von Oliver Pocher, der mit dem Moderator zu Beginn der Sendung wettete, ob die App funktionieren wird oder nicht. Die beiden inszenierten sich dafür als Boxer und forderten sich siegessicher gegenseitig heraus: Pilawa glaubte, dass alles gut gehen wird, Pocher hielt dagegen. Doch wie schon im Trailer wirkte das alles einfach nur altbacken, statt modern. Und trotzdem – oder gerade deswegen – passt es irgendwie schon wieder – schließlich ist der Hype um das Quizduell seit über einem Jahr komplett abgeflaut, bereits die erste Staffel kam fast schon zu spät.

Knapp eine Stunde lief die Sendung – und das war eindeutig zu lang. Bereits in der ersten viertel Stunde wurde klar: Die Sendung hat nicht viel mit dem zu tun, was die eigentliche App so beliebt macht beziehungsweise gemacht hat: Tempo und Kurzlebigkeit. Erst als die Fragen gestellt wurden, kam endlich so etwas wie Spannung auf, doch auch die trug die Sendung nicht über 50 Minuten. Und selbst Jörg Pilawas Ausruf „Mann, war das spannend heute“ konnte die Langeweile nicht überspielen.

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Kleine Pannen blieben nicht aus

Zwar verkündete Jörg Pilawa am Ende der Sendung freudig, er habe die Wette gewonnen und Oliver Pocher müsse sich in der nächsten Sendung die Haare von Starfriseur Udo Walz färben lassen. Doch wirklich pannenfrei lief auch dieses „Quizduell“ nicht ab: Zum einen wurde der Bildschirm des Moderators immer wieder schwarz, während er die Fragen vorlas, was mitunter zu falschen Fragestellungen führte. Zum anderen gab es bei Twitter außerdem Beschwerden, die App würde immer noch nicht laufen. Pilawa reagierte während der Sendung zwar souverän auf die Tweets und betonte, die Zuschauer müssten sich die neue Version installieren, doch so ganz schien es trotzdem nicht zu funktionieren:

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