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Stromausfall bei „Günther Jauch“: Talkshow startete 20 Minuten später

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Alle Lichter aus, statt Spot an: Die "Günther Jauch"-Sendung am Sonntagabend konnte erst mit einer Verspätung von rund 20 Minuten beginnen. Grund dafür war ein Stromausfall im Stadtteil Berlin-Schöneberg. Als Notfall-Plan sendete das Erste ein altes Jauch-Gespräch mit Natascha Kampusch aus dem Februar 2013.

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Erst ab 22.05 Uhr konnte dann die aktuelle Sendung zum Thema Griechenland beginnen.

Nach Angaben der Produktionsfirma kam es um 21.16 Uhr im Vattenfall-Umspannwerk in Schöneberg zu einem Fehler auf der Mittelspannungsebene. Die Folge: Die Stromversorgung der Torgauer Straße sowie einiger umliegender Straßen wurde weitgehend unterbrochen. Insgesamt waren nach Aussagen von Vattenfall 1.280 Haushalte sowie 145 Gewerbe betroffen.

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Für die Quote war die Verspätung das reinste Gift. Denn während der Kampusch-Wiederholung verloren viele Zuschauer die Geduld. Denn während um 21.45 Uhr noch 6,23 Millionen zusahen, waren es nur zehn Minuten später 4,14 Millionen, also über zwei Millionen weniger. Danach blieb die Zuschauerzahl bis zum Ende von “Günther Jauch” weitgehend konstant.

Jauch selbst fing die Verspätung mit viel Humor auf. Passend zum Thema der Diskussion sprach er gleich einmal von „griechische Verhältnissen“ mitten in Berlin.

Eine gewisse Erfahrung mit solchen Momenten hat der erfahrene Moderator ja eh schon. Legendär ist noch immer sein Moderationsmarathon zusammen mit Marcel Reif, als die Champions League-Partie zwischen Borussia Dortmund und Real Madrid 1998 wegen eines kaputten Tores erst mit 76-minütiger Verspätung angepfiffen werden konnte. Damals wurden beide wegen ihrer brillanten Not-Moderation („Noch nie hätte ein Tor einem Spiel so gut getan“) für einen Grimme-Preis nominiert.

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