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Facebook-Bilanz übertrifft die Erwartungen: Umsatz zieht um 49 Prozent an

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Das weltgrößte Social Network boomt weiter mit voller Kraft. Im Weihnachtsquartal konnte Facebook erneut die Analystenerwartungen schlagen und Rekordzahlen vermelden: Die Umsätze sprangen um 49 Prozent in die Höhe, die Gewinne zogen um 34 Prozent an. Aber: Steigende Kosten in laufenden Jahr bereiten Anlegern Sorgen…

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Wachstumssorgen? Nicht beim weltgrößten Social Network! Anders als beim großen Rivalen Google, der morgen nach Handelsschluss sein Zahlenwerk vorlegt, läuft das Kerngeschäft bei Facebook weiter wie geschmiert.

3,85 Milliarden Dollar setzte Facebook zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember um – mehr als Analysten erwartet hatten (Konsensschätzungen von 3,77 Milliarden Dollar). Der drittwertvollste Internetkonzern der Welt konnte seine Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum damit um beachtliche 49 Prozent steigern.

Mobil-Boom befeuert weiter Facebooks Wachstum

Auch die Nettogewinne legten weiter zweistellig zu: Konzernchef Mark Zuckerberg verkündete einen Zuwachs um 34 Prozent auf 705 Millionen Dollar oder 54 Cent je Aktie. Die befragen Wall Street-Analysten hatten nur mit einem Profit in Höhe von 48 Cent je Anteilsschein gerechnet.

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Treiber der anziehenden Geschäftsdynamik war erneut die steigende Mobil-Nutzung von Facebook. Bereits 69 Prozent der Anzeigenbuchungen wurden über Smartphone oder Tablet ausgespielt.

Bereits 1,39 Milliarden Mitglieder

Facebook verfügt nach eigenen Angaben bereits über 1,19 Milliarden monatlich aktive Mobil-Nutzer, ein Plus von 26 Prozent. Täglich öffnen bereits 745 Millionen Nutzer die mobile Facebook-App (+ 34 Prozent). Insgesamt konnte Mark Zuckerberg bereits 1,39 Milliarden Mitglieder verzeichnen.

Anleger reagierten auf das an sich starke Zahlenwerk nach Handelsschluss dennoch mit einem Abschlag von zwei Prozent. Der Grund: Konzernchef Zuckerberg machte in der anschließenden Telefonkonferenz noch einmal deutlich, dass 2015 zum Jahr der steigenden (R&D-)Investitionen werde – Sätze, die kurzfristig orientierte Aktionäre bekanntlich eher ungern hören…

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