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Axel Springer steigt bei US-Wirtschaftsportal Business Insider ein

Der Verlagssitz des Axel Springer Konzerns in Berlin
Der Verlagssitz des Axel Springer Konzerns in Berlin

Oops, they did it again: Axel Springer investiert wieder in ein erfolgreiches journalistisches Online-Projekt aus den USA. So verkündete der Verlag am Donnerstagmorgen, dass man Hauptinvestor einer Finanzierungsrunde in Höhe von 25 Millionen US-Dollar beim Online-Magazin Business Insider sei.

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Wie hoch der Minderheitsanteil ist, den Springer nun an dem New Yorker Web-Verlag hält, ist unklar. Business Insider gehört zu den Pionieren einer neuen Form von Wirtschaftsberichterstattung, die ausschließlich im Web stattfindet, oftmals auch auf Inhalten anderer Seiten fußt, immer sehr schnell, aber auch sehr meinungsstark ist. Gegründet wurde die Seite 2007 von Henry Blodget.

Die New Yorker sind jedoch schon lange keine Garagenfirma mehr. Sie betreiben in sieben Ländern eine eigene Plattform und beschäftigen weltweit rund 230 Mitarbeiter. Nach eigenen Angaben erreichen die Seiten von Business Insider pro Monat 70 Millionen Unique Visitors weltweit. Alleine aus den USA kommen rund 35 Millionen Unique Visitors pro Monat.

Noch haben beide Seiten keine Angaben dazu gemacht, ob auch ein deutscher Ableger der Wirtschaftsnachrichten in Planung ist.

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„Wir freuen uns sehr, in die am schnellsten wachsende Wirtschaftsnachrichten-Website der Welt zu investieren, und wollen die zukünftige Entwicklung von Business Insider unterstützen. Mit dieser Investition stärken wir unsere Position im englischsprachigen digitalen Medienmarkt“, erläuterte Springer-Vorstand Andreas Wiele.

„Die heute verkündete Investition ermöglicht uns, unser Wachstum in den USA und im Ausland noch weiter zu beschleunigen“, sagte Henry Blodget, Mitgründer und CEO von Business Insider. „Axel Springer ist für uns der ideale Partner für dieses Vorhaben. Das Unternehmen teilt unsere Vision einer vielversprechenden Zukunft für neue Medien und ist wie wir davon überzeugt, dass Leser mit rein digitalen Nachrichtenangeboten auf neue und wirkungsvolle Weise interagieren können.“

Die Berliner steigen über ihre Konzerntochter Axel Springer Digital Ventures beim US-Portal ein. Andreas Wiele wird neben seinem Vorstands-Job bei Springer nun auch Mitglied des Board of Directors vom Business Insider.

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