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Neue Zentralredaktion in Berlin: DJV kritisiert Funke-Pläne

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Am gestrigen Dienstag gab Funke bekannt in Berlin eine neue Zentralredaktion aufzubauen. Einen Schritt, für den der DJV-NRW offenbar "kein Verständnis" hat. "Die Mitarbeiter am Konzernsitz in Essen wurden über Details völlig im Unklaren gelassen“, kritisieren die Arbeitnehmervertreter.

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Ihrer Meinung nach sind die 60 Redakteurinnen und Redakteure des Essener Content Desks diejenigen, die von diesen Plänen am meisten betroffen seien: „Eine Zentralredaktion in Berlin zu gründen, ist eine Entscheidung gegen den Content Desk in Essen. Dort weiß seit dem gestrigen Tag niemand mehr, was mit ihm, seinem Arbeitsplatz und seiner Existenz wird“, heißt es in einer Mitteilung des DJV.

„So geht man nicht mit seinen Mitarbeitern um“, sagt Landesvorsitzender Frank Stach zornig. Das Management der Mediengruppe könne nicht einfach in der Öffentlichkeit seine Pläne verkünden und die Konsequenzen daraus dann totschweigen. „Das ist ein ganz unfaires Spiel mit den Journalistinnen und Journalisten“.

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Nach Einschätzung der Gewerkschaft zieht sich die Funke-Gruppe „weiter aus NRW zurück“.

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