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Nach Tierschützer-Protesten: Keine Welpen-Werbung beim Super Bowl

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Tierschützer ärgerten sich über GoDaddy-Werbung für den Super Bowl. Der Vorwurf: Der Clip unterstütze "Puppy Mills", Massenzuchtbetriebe für Hunde. Am Dienstag starteten Tierrechtler eine Petition auf Change.orge gegen den Clip. GoDaddy hat reagiert: Die Welpen-Werbung wird nicht ausgestrahlt.

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Ein Golden-Retriever-Welpe fällt von einem Truck, doch der süße Vierbeiner kämpft sich tapfer nach Hause: Er klettert über Bahnschienen Straßen und läuft im Regen durch den nächtlichen Wald. Als er endlich ankommt, freut sich seine Besitzerin sehr, ihn zu sehen – den sie hat ihn online bereits verkauft, auf einer über GoDaddy eingerichteten Webseite.

Mit dem Spot „Journey Home“ wollte der Domainregistrar beim diesjährigen Super Bowl auf sich aufmerksam machen. Das Video ist eine satirische Anspielung auf die erfolgreiche Budweiser-Werbung „Puppy Love“ aus dem letzten Jahr. Doch Tierschützer fanden „Journey Home“ gar nicht lustig. Schließlich kämen Hunde, die online verkauft würden, meistens von „Puppy Mills“ – während Tier aus Heimen meistens ewig auf ein neues Zuhause warten und oft sogar eingeschläfert würden. Unter dem Hashtag #GoDaddyPuppy entbrannte eine Diskussion, auf Change.org forderten Tierschützer am Dienstag das Nicht-Ausstrahlen des Clips. Über 40.000 Menschen unterzeichneten die Petition.

Der GoDaddy-CEO Blake Irving reagierte auf die Kritik und versprach auf Twitter: „We will not air it.“

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Auf dem Unternehmensblog veröffentlichte er eine ausführlichere Erklärung: „Wir haben die emotionale Wirkung des Spots unterschätzt. Aber wir hören es laut und deutlich. Wir werden die Werbung beim Super Bowl nicht zeigen.“

(Via)

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