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Cloud-Speicherdienst Box feiert Traum-Börsenstart mit einem 66 Prozent-Plus

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Traumstart für Box: Der Cloud-Speicherdienst legte am vergangenen Freitag den ersten größeren Börsengang eines Internet-Unternehmens des Jahres hin – und was für einen! Der Cloud-Speicherdienst, der den Ausgabekurs bereits angehoben hatte, schoss gleich zur Erstnotiz um mehr als 40 Prozent nach oben und konnte das satte Plus bis zum Ende des Handels noch deutlich ausbauen.

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Der Preis war offenbar nicht so heiß: Nachdem Box seine Aktie Zeichern in der Bookbuildingphase noch zwischen 11 bis 13 Dollar angeboten hatte, teilte das knapp zehn Jahre alte US-Unternehmen Aktionären die Anteilsscheine zu 14 Dollar zu.

Kurz nach Handelsstart am Freitag war klar: Wer dabei war, konnte sich über satte Zeichnungsgewinne freuen. Bei 20,20 Dollar leuchtete die Erstnotiz an der New Yorker Traditionsbörse NYSE auf, wo Anteilsscheine des Cloud-Speicherdienstes naheliegenderweise als BOX gelistet wurden.

Börsenwert von 2,8 Milliarden Dollar erreicht

Doch das war noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Box-Aktien schossen im Handelsverlauf bis knapp unter die 25 Dollar-Marke empor und beendeten den Handel schließlich bei 23,23 Dollar mit einem satten Plus von 66 Prozent. Das von Aaron Levie gegründete Internet-Unternehmen aus Los Altos, das noch zu einer Bewertung von 1,67 Milliarden Dollar den Handel aufgenommen hatte, war  damit sechs Stunden später schon 2,78 Milliarden Dollar wert.

Dabei hatte Box im vergangenen Jahr noch einige Probleme, überhaupt an der Wall Street zu debütieren. Die im Börsenprospekt vorgelegte vorläufige Bilanz hatte für Naserümpfen gesorgt, zumal in einem schwierigen Umfeld für Internetaktien. Umsätzen von 124 Millionen Dollar im Jahr 2013 – dem immerhin schon achten Geschäftsjahr – standen happige Verluste von 168 Millionen Dollar gegenüber.

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James Cramer Fürsprecher der Aktie

Nachdem der Cloud-Speicherdienst ursprünglich schon im Mai vergangenen Jahres an die Wall Street streben wollte, war dann „von Juni oder später“ die Rede – bis das IPO erst einmal ganz aufs Eis gelegt wurde. „Ihre einzige realistische Option besteht noch im Verkauf des Unternehmens“, winkte Analyst Sam Hamadeh von PrivCo schon ab.

Rund ein halbes Jahr später ist Box nun also börsengelistet und hatte am Ende des Handelstages nicht nur 175 Millionen Dollar Emissionserlöse eingenommen, sondern auch Investoren der letzten Finanzierungsrunde glücklich gemacht, als Box noch mit 2,4 Milliarden Dollar bewertet wurde. Zu den Investoren zählten seinerzeit die Beteiligungsgesellschaften TPG Capital und Coatue Management.

Auch einen ganz großen Fürsprecher der Wall Street weiß der vielfach gefeierte CEO Aaron Levie auf seiner Seite: CNBC-Moderator und TheStreet-Gründer James Cramer, der Box-Aktien unmittelbar vor dem Börsengang als „Kauf bis 18 Dollar“ empfahl. Am Ende bezahlten euphorische Anleger sogar mehr als fünf Dollar je Aktie mehr…

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