Anzeige

MEEDIA-Dschungelcheck: „Wenn es zu anstrengend ist, mach‘ es nicht“

Bildschirmfoto-2015-01-25-um-23.32.35.png

Bei der Prüfung am Tag zehn des Dschungelcamps unterlief der Produktion ein fataler Fehler: Die Macher der RTL-Show erinnerten an die Gewinner der vorangegangenen Staffeln. Den Zuschauern rief das unweigerlich alle Unzulänglichkeiten der aktuellen Camper-Generation ins Bewusstsein. Im Anschluss Rebecca tatsächlich nur einen Stern. Immerhin überraschte RTL mit einem denkbar platten Produkt-Placement für McDonald's. Das Camp verlassen musste Sara.

Anzeige
Anzeige

Man könnte meinen, Sonja Zietlow und Daniel Hartwich hätten die diesjährigen Kandidaten schon aufgegeben. Bei der Verkündung am vorangegangenen Tag neun gaben die beiden den Campern deutliche Hinweise, dass sie endlich etwas mehr Gas geben sollen. Die Kandidaten verstanden den Wink mit dem Zaunpfahl. Doch eine Reaktion blieb aus. Fast schon voller Resignation stellten Zietlow und Hartwich schließlich fest: „Früher war alles besser“.

Wie war die Prüfung?
Passend zur Erkenntnis, dass in den vorangegangenen Jahren mehr Liebe, Lust und Streit im Lager war, schickte die Produktion einen Kandidaten diesmal ins „Dschungelmuseum“. Die Camper bestimmten Rebecca.

Das versprochene Museum entpuppte sich als Ahnengalerie ehemaliger Ibes-Gewinner. Hinter jedem Bild versteckte sich ein festgeschraubter Stern, umgeben von Dschungelgetier wie Schlangen, Ratten oder Fliegen. Rebecca musste nun ihren Kopf durch das Gemälde stecken und den Stern mit ihrer Zunge abschrauben. Lange Rede, kurzer Sinn: Sie holte lediglich einen Stern. Dementsprechend mager fiel auch diese Mahlzeit aus. Doch selbst das scheint die Camper nicht mehr zur grämen.

Immerhin ärgerte sich Rebecca noch richtig über ihre miese Prüfungs-Performance: „Für mich ist es eine herbe Niederlage. Ich finde das richtig scheiße.“

Bester Kandidaten-Spruch?
Walter jammert, dass er zur Schatzsuche muss. Aurelio spricht ihm Mut zu: „Wenn es zu anstrengend ist, mach es nicht“. Kein Satz fasst die Geisteshaltung der aktuellen Camper-Generation besser zusammen.

WTF?
Tanja berichtet über ihre Erlebnisse aus einer Ab-18-Disco in Mallorca. Passende Anmerkung von Maren Gilzer: „Das ist ekelig“. Kommentar von Sara: „So ein Porno-Club in Malle ist nichts für Tanja. Die ist zu faul dafür“.

Wichtigste Szene zum Mitreden?
Produktplatzierung mit dem Vorschlaghammer. Nach dem Benjamin erst einmal rausgewählt wurde, führt er erst einmal wohin? Genau: Zu McDonalds.

Bester Moderatoren-Spruch?
Im Zuge der Selbsterkenntnis, dass die neue Camper-Generation mehr Schlaftabletten als Glücks-Pillen sind, merkte Hartwich in Richtung der Stars an: „Wir wollten sie schon zum Teppichknüpfen schicken, damit in dieser Staffel noch etwas produktives entsteht.“

Schönster Moment?
Maren Gilzer und Walter Freiwald gehen zusammen auf Schatzsuche. Aus Feinden werden langsam Freunde. Sie können wohl jetzt schon die Siegerkrone unter einander ausknobeln. Ihre Schatzsuche war ein Erfolg. Die Belohnung: Salz und Pfeffer. Nur dumm, dass es wegen der versemmelten Prüfung nur Reis und Bohnen gab. Da lohnte das Würzen kaum.

Der #ibes-Tweet des Tages

Wer flog raus?
Sara Kulka

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. *Es sollten doch mal alle Presseleute eingeladen werden, die uns so weissagen, wo es lang geht, wie man Dschungelkönig/in wird, da glaube ich, wären wir um eine Variante reicher. Hinterm Schreibtisch so seine „allwissende Meinung“ abgeben aus sicherer Entfernung ist ja wirklich keine Kunst…!
    Und das Zerpflücken eines „negativen“ Lebensverlaufes der „Insassen“, all mit ihren früheren Fehlern ist auch keine Kunst, nur es ist menschenverachtend…!
    Hoffentlich gibt Google in der Tiefe noch was her…, dass wir denen noch hinterher schmeißen können und da kommt die Frage auf:

    Warum sind diese „allwissenden Verfasser“ keine CEO’s, Herausgeber/in, etc. geworden…, vielleicht sollte da auch mal in der Tiefe des Netzes gegraben werden und die Würde des Menschen ist unantastbar, aber nur wenn es mich selber betrifft…!!! Auch ein W. Freiwald, S. Kulka, etc., ctc. haben dieses Recht auf Würde…!
    *Diese obigen Zeilen betreffen natürlich keine lebenden Verfasser/Personen.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*