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MEEDIA-Dschungelcheck: „Altfleisch sammelt Altfleisch“ – Walters schlapper Einsatz in „Teufels Küche“

Walter in Aktion: Leider reichte es in „Teufels Küche“ am Ende nur für einen Stern.
Walter in Aktion: Leider reichte es in "Teufels Küche" am Ende nur für einen Stern.

Walter ohne Ende: Tag sieben im Camp war für den Dschungel-Schrat Walter Freiwald erneut eine Dauerwerbung in eigener Sache – dumm nur, dass der Ex-Moderator selbst sein größter Fan ist und bei der Prüfung jämmerlich abschnitt. Das Ende einer ersten Woche "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" ohne große Höhepunkte, die das Niveau der vergangenen Staffel nicht halten konnte.

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Wie war die Qualität der Folge?

Tag sieben im Dschungel verlief ohne dramatische Zwischenfälle. Moderatoren im Dauerregen, Camp-Bewohner, die sich lieb haben oder auch mal anzicken, und erschreckend normale Gesprächsthemen wie Essen, Autos, Alter oder Tod – und eine Diskussion über die Gagen. Bilder, Musik und Ton wie stets auf hohem Niveau und passend zur jeweiligen Situation.

Wie waren die Moderatoren in Form?

Sonja Zietlow lässt inzwischen die extravaganten Klamotten im Schrank, weil sie sich gegenüber Moderations-Partner Daniel Hartwich vorkam „wie ein Zirkuspferd“. Nun präsentiert sie sich in Jeans und lieferte ebenso wie Hartwig eine routinierte Sendung ab. Gut und souverän, aber ohne Höhepunkte, die im Gedächtnis bleiben. Beide Kommentatoren wirken latent beißgehemmt. Hartwig wirkt spontaner, aber wo hat er eigentlich seine Hemden her?

Dümmste Insassen-Idee?

Gleich drei. Nummer eins: „Da kriegt jeder dasselbe, hat sie mir gesagt“ – Patricia („Ich glaub‘, ich brauch‘ einen Manager“) über ihre Gehaltsverhandlungen mit RTL. Nummer zwei: „Was haben wir hier denn? Kleine Frösche?“ Walter in der Dschungel-Prüfung beim Anblick von Skorpionen. Nummer drei: „Leise sein und schlafen, bis ich rauskomme“ – Angelina über ihre Strategie, das Camp durchzustehen.

Bester Kandidaten-Spruch?

„Ach, die werden das schon fressen.“ Prüfungs-Versager Walter über die voraussichtliche Reaktion im Dschungelcamp, nachdem er nur einen Stern geholt hat.

Bester Moderatoren-Spruch?

Zietlow: “Walter Freiwald hat in sieben Minuten mehr Altfleisch bewegt als Patricia Blanco in ihrer ganzen Jugend.”

Wie waren Dschungelprüfung und Schatzsuche?

Die Dschungelprüfung war nicht besonders kompliziert, Walter scheiterte trotzdem an der Aufgabe, die nur für orthopädisch gehandicapte Kandidaten zum Problem werden konnte. Größte Zumutung war Walters stereotypes Genöle. Die Schatzsuche war maximal eine geruchstechnische Herausforderung, wichtigstes Stilmittel war der Auftritt der Kandidatinnen Patricia und Angelina im Bikini.

Wichtigste Szene zum Mitreden:

Tanja nimmt Rolfe in den Arm, als der vom Verlust seiner Eltern erzählt und davon, wie er seinen Vater sterben sah: ein irritierender Moment der Nähe unter den Camp-Insassen. Leider kann das nicht vergessen lassen, dass Rolfe einer der großen Enttäuschungen im Camp ist.

Peinlichster Moment?
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Nummer eins: Angelinas verwöhntes Gezicke um Schlaf, Reis und den eigenen Auszug. Nummer zwei: Walter Freiwald schlurfende Vorstellung in „Teufels Küche“, von den Moderatoren treffend mit „Altes Fleisch sammelt altes Fleisch“ kommentiert.

WTF?

What the fuck ist der Unterschied zwischen brutto und netto? Hä? (Angelina) – Kandidaten-Rätselraten über das Durchschnittseinkommen der Deutschen, für Aurelio die „Normalos“.

Wer wurde nominiert?

Alle Kandidaten müssen mit zur Prüfung und zusehen, wie sich Walter und Angelina im Kampf um elf Sterne schlagen.

Der #ibes-Promi-Tweet des Tages:

MEEDIA-Liebling des Tages?

Die Blutegel in Miniaturgröße auf Angelinas Haut nach dem Bad in Fäkalien bei der Schatzsuche.

Wer ist sein Geld nicht wert?

Benjamin, wie jeden Tag. Rolfe und Rebecca.

Wie geht es weiter?

Walter wird auch die nächste Dschungelprüfung vergeigen und die Mitbewohner weiter hungern lassen – Stress im Camp wäre ja auch mal was. Vor allem auf Maren achten, die sich schon am Tag sieben kritisch äußerte. Kandidat für den ersten Auszug: Benjamin.

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Alle Kommentare

  1. Von Eurem früheren intellektuellen Anspruch ist ja nicht mehr viel übrig geblieben, wenn man seinen Lesern ständig eine solche Kacke serviert. Ich sage jedenfalls Auf Nimmerwiedersehen!

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