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„Grandhotel Marolt“ – die beste Dokusoap, die nie gedreht wurde

„Lari Croft“
"Lari Croft"

Groß ist das Gemecker in Teilen der Dschungelpresse und führenden Hass-Medien (Twitter), dass die aktuelle Staffel der RTL-Dschungelshow "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" nicht so lustig/aufregend/spektakulär sei, wie die vorangegangene. Ja Leute! Ist das denn ein Wunder? Sie haben halt keine Larissa diesmal! Was Larissa Marolt als Dschungel-Prinzessin so einzigartig machte, zeigt sie noch einmal auf ihrer Facebook-Seite. Und wird dafür von Fans mit Zuneigung überschüttet.

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Das Video, das Larissa Marolt am 16. Januar, vor dem Start der aktuellen Dschungelstaffel, auf Facebook veröffentlicht hat, ist typisch: Mit einem Smartphone aufgenommen, schlecht ausgeleuchtet. Im Hintergrund fährt ein Junge mit Skateboard durchs Bild. Eine Katze flitzt vorbei. Ihr Hund rennt und springt Larissa an. Währenddessen wünscht sie den aktuellen Dschungelkandidaten viel Glück und „möge der Beste gewinnen“.

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Ungeprobt, amateurhaft, ungelenk und sehr sympathisch. Beim Anschauen des Videos läuft im Kopf sofort der Film vom vergangenen Jahr ab: Larissa, wie sie aus der Hängematte fällt und über die Zugbrücke stolpert. Ihr ehrliches Staunen darüber, dass in einem echten Dschungel gedreht wird („Ich hab‘ die Sendung nie gsehn!“). Wie sie in einer Prüfung „erstamal an Schampagna dringt“. Wie sie die unfassbare Geschichte erzählt, als sie im elterlichen Hotel Marolt gemeinsam mit dem Hausburschen Engelbert und der Vogelspinne Rambo für Dschungelprüfungen geübt hat. Und wie sie über ihre Mit-Insassen nie ein böses Wort verloren hat, obwohl die sie alles andere als gut behandelten.

Mit dieser unverstellten, absolut authentischen Art hat sie die Herzen der Zuschauer erobert. Unter dem kleinen Video, dass sie auf Facebook veröffentlichte haben sich hunderte Kommentare versammelt. So gut wie alle sind von überschäumender Freundlichkeit und Zuneigung geprägt. „Larri, Du warst die Beste, Danke dafür!“, „Sich wird keine(r) übertreffen. War einfach super lustig und unterhaltsam.“, „Wir werden dich vermissen! Du bist die einzige und wahre Königin!!! BUNGD“, „Larissa, es ist dermaßen langweilig ohne dich, das geht gar nicht!!! Du hast da voriges Jahr soviel Stimmung und Spannung reingebracht, das war einfach schön!!!“, „Well done, „Lari Croft.“ Und so weiter und so weiter.

Schon beim Anschauen der vergangenen Staffel der Dschungelshow kam der Gedanke hoch: Mensch, so eine Dokusoap mit dem Hotel Marolt, das wäre doch witzig: „Grandhotel Marolt“. Mit Larissa, dem Hausburschen Engelbert, Rambo, der Oma, der Schwester, dem Vater als Stenz vom Klopeiner See. Tolles Setting, crazy Leute, spitzen Fernsehen. Und tatsächlich hat RTL eine Larrissa-Soap für dieses Jahr angekündigt. Fast ist es schade.

Vielleicht wäre es gerade gut, dass es die Dokusoap „Grandhotel Marolt“ nicht wirklich gibt. Die schlimme Melanie-Müller-Soap bei RTL II zeigt jedenfalls, dass so eine Dokusoap nicht unbedingt etwas Gutes sein muss. Vielleicht wäre es besser, Larissa Marolt und ihre Familie und das Hotel nur andeutungsweise aus der Ferne zu verfolgen. Mit einem Facebook-Video hier, einem Gast-Auftritt da. Und dann erledigt der Film im Kopf den Rest und erzählt einem, was im „Grandhotel Marolt“ alles hätte passieren können. Mit der Spinne, dem Hund, der Katze und dem Moritz, der mit dem Skateboard durchs Bild rauscht und es rumpeln lässt. Keine Ahnung, ob es wirklich so sympathisch-crazy im Hause Marolt zugeht oder ob das nur aus der Distanz so wirkt. Schön wäre, wenn die echte Dokusoap diese wunderbaren Filme im Kopf nicht kaputtmacht. Nur so bleibt „Grandhotel Marolt“ die beste und lustigste Dokusoap, die nie gedreht wurde.

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Alle Kommentare

  1. Dieses Video ist nur eines von sehr vielen, die auf Larissas Seite bei Facebook zu sehen sind. Alle sind absolut sehenswert, weil voller Humor, skurril, wunderbar einfallsreich, verschmitzt, voller Lebensfreude, selbstironisch. Larissas „Dschungel-Camp“ – Zeit spielt dabei so gut wie keine Rolle mehr. Bezugspunkt ist nahezu ausschließlich jeweils neuestes, beruflich oder privat Erlebtes, herrlich umgesetzt in echte (Video-)Kleinode!
    Es ist unübersehbar: Hier geht eine die Schauspielerei und das dazugehörige Umfeld wirklich liebende Künstlerin unbeirrt ihren Weg: Da kommt was Großes auf uns zu!

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