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„Fernsehen ist überinvestiert“: Verlage wollen mit neuer Werbewirkungs-Forschung besser dem TV trotzen

Schon lange sind die meisten Verlagsmanager davon überzeugt, dass die Fernsehsender einen viel zu hohen Teil vom Media-Kuchen bekommen. "Wir wissen, dass Print in den vergangenen Jahren deutlich unter Wert geschlagen wurde", sagte Bauer- Konzerngeschäftsleiter Andreas Schoo beispielsweise beim Horizont-Award. Um bessere Argumente im Kampf gegen die TV-Vermarkter zu haben, investieren Bauer, G+J, Springer, Burda und Funke nun noch mehr in ihre Werbewirkungsforschung.

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So soll die gemeinsame Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) neben der Markt-Media-Studie best for planning (b4p) ab 2015 auch die neue Werbewirkungs-Studie best for tracking (b4t) vorlegen. Angelehnt wird sie an den Ad Impact Monitors (AIM).

Das Ziel der GIK ist es, dass Kunden und Agenturen zwei Tools zur Verfügung stehen,  um den Einsatz von Werbemitteln besser zu evaluieren. Dabei sollen die beiden Angebote für eine umfassende Abdeckung sorgen. Best for planning hilft vor dem Schalten der Werbung bei der Allokation und Planung der Budgets, während best for tracking danach zum Einsatz kommt. Diese Daten verraten, wie effizient die Kampagne in der jeweiligen Mediengattung lief.

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„Wir stellen uns dem Wettbewerb und trauen uns weiterhin alle intermedialen Vergleiche zu, sogar mehr denn je“, kommentierte Springer-Vorstand Andreas Wiele. „Denn b4t ist keine scheingenaue Pro-Domo-Studie, sondern die einzige Untersuchung, die alle Gattungen abbildet, und das tatsächlich neutral. So können wir nachweisen, wie Werbeinvestitionen im Mediamix funktionieren und dass Budgets in Print sehr oft deutlich effizienter wirken – und zwar im Wettbewerbskontext.“

Andreas Schoo ergänzte: „Wir großen Verlage nehmen unser Schicksal in die eigene Hand, um gemeinsam Zeitschriften den Stellenwert im Markt zu verschaffen, der ihnen zusteht. b4t ist durch die intensive Zusammenarbeit der beteiligten Häuser forscherisch die weitaus beste Studie, um die besondere Werbewirkung von Zeitschriften zu belegen und die Gewichte im deutschen Werbemarkt nachhaltig zu verschieben.“

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Alle Kommentare

  1. Erstaunlich, wie bei Hundehaltern

    Die Gesichter der Mitarbeiter spiegeln den Konzern wieder …

    Hamma

    Aber an Unbekannter Nr. 2 ARD-aktuell Gniffke kommt keiner vorbei …

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