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Zum Heulen: Norwegische Aftenposten schickt Mode-Blogger nach Kambodscha in Textilfabriken

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Buzzer Es ist eine außergewöhnliche Web-Doku: Die norwegische Tageszeitung aftenposten hat drei junge hippe Mode-Blogger auf eine ungewöhnliche Reise geschickt. Sie besuchen die kambodschanischen Produktionsstätten ihrer Lieblingsteile und arbeiten und leben mit den unterbezahlten und schlecht versorgten Arbeitern.

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Sehr schnell kommen Anniken, Ludivig und Frida an ihre Grenzen. Alleine der Trailer zu „Sweatshop – Deadly Fashion“ zeigt die emotionale Kraft der Web-Doku. Auf der Seite von Aftenposten sind alle Folgen der Dokumentation zu sehen.

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Alle Kommentare

  1. Da sollte man die Leute die Tausende von Euro für manche Kleidungsstücke ,Krokotaschen etc auch mal hinschicken.

    1. Weil die verantwortlich dafür sind? Das Problem sehe ich eher bei Leuten die bereit sind nur sehr wenig Geld für ihre Kleidung auszugeben.

      1. Das ist echt billig. Ständig hypen die Firmen den Konkurrenzkampf, fahren aggressive Werbekampagnen und unterbieten sich beim Preis um ja den Andern vom Markt zu drängen und dann, wenn die Auswirkungen des gnadenlosen Konkurrenzkampfes ans Licht kommen hängen sie das einfach wieder den Kunden um? Die armen Firmen können ja nichts dafür? Es sind die Gesetze des Marktes, da kann man halt nichts machen? Unglaublich.

      2. Verantwortlich ist hauptsächlich die Wrtschaft und Banken, durch deren Machenschafte die meisten Leute weniger Geld verdienen oder ebenso der Staat der zulässt,daß das Bildungsniveau die meisten jungen Leute nur zu H4 gereicht. mit wenig Geld kann man eben nicht „Armani“ und Dolce Gabani“kaufen. Da muß man billig kaufen wenn man mit der mode gehen will, wie es die werbung den „kids“ suggeriert. Achja und der Spruch „geiz ist geil“ ist auch nicht von Konsumenten erdacht worden

  2. Die Geschichte wurde Anfang 2014 gedreht und bereits letzten April veröffentlicht. Daraufhin gab es in Norwegen eine öffentliche Diskussion, da Bloggerin Anniken Englund Jørgensen in ihrem Blog (http://annijor.blogg.no/1408141998_16082014.html) und in Interviews, u.a. NRK, angab, durch die Redaktion seien wesentlich brisantere Szenen aus der Fabriken zur Bekleidungsherstellung in Kambodscha nicht in den Beiträgen verwendet worden und eine konkrete Erwähnung von Hennes & Mauritz (H&M) sei bewusst vermieden worden.

  3. Das Leben in Kambodscha ist unglaublich arm, ich habe es selbst gesehen. Es ist an der Zeit, das Motto „Geiz ist geil“ zu überdenken!

  4. Auch wenn sich darüber streiten lässt ob die Doku die tatsächlichen Umstände darstellt oder doch immer noch vieles verschwiegen wird, finde ich es wichtig und sehr gut dass die Produktionsbedingungen im Textilsektor in den Medien thematisiert werden und so eine Menge Leute darauf aufmerksam werden. Mich persönlich würde interessieren ob die jungen Modeblogger – wie in der letzten Episode versprochen – nun tatsächlich die Initiative dagegen ergreifen und auch ihr eigenes Konsumverhalten überdenken oder ob alles beim Alten bleibt.
    Für alle die nach Alternativen suchen: Wir bei Jyoti beschäftigen uns seit einigen Jahren mit genau diesem Thema: der fairen Produktion von Kleidung und engagieren uns damit im Bereich der Frauenförderung in Indien. Aktuell crowdfunden wir für unsere Sommerkollektion unter dem Titel #wearastory: http://www.startnext.com/jyoti-fairworks

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