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„Sehr eloquent, ziemlich bekannt“ – SPD stellt Walter Freiwalds erfolglose Bewerbung als Bundespräsidentenkandidat ins Netz

Walter for President
Walter for President

Im RTL-Dschungelcamp prahlte Walter Freiwald, dass er sich auch schon mal als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten beworben habe. Spinnerei von #urwalter? Keineswegs! SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi veröffentlichte auf Facebook das Bewerbungsschreiben Walter Freiwalds und die Absage der SPD. Wenig überraschend kein Ruhmesblatt für Walter ...

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Hier der Text nochmal im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Gabriel,

wie ich den Medien vernommen habe, will die SPD einen parteiunabhängigen Kandidaten vorschlagen.
Hiermit bewerbe ich mich um dieses Amt. Ich bin 56 Jahre alt, sehr eloquent, ziemlich bekannt, nicht senil, äußerst sozial und gerecht und habe Kraft für drei. Ich bin ein Arbeitstier und reise gerne, spreche Englisch und bin es gewohnt, vor großem Publikum zu reden. Ich bin gesund und habe jede Menge Humor. Politik hat mich schon immer fasziniert, meine Eltern waren beide jahrzehntelang in der SPD. Ich bin genau der Richtige für Sie, nehme die Aufgabe ernst und repräsentiere Deutschland auf der ganzen Welt im besten Licht. Bitte geben Sie mit ein Zeichen, ob wir diese Aufgabe gemeinsam in die Hand nehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Walter Freiwald

 

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Alle Kommentare

  1. @Christoph Hardt

    Volle Zustimmung! SPD, die Anti-Datenschutz-Partei. Und Meedia hat nicht gecheckt, was Fahimi da angestellt hat.

  2. Lieber „jan“,

    Ihre Zweifel kann ich gerne ausräumen. Nur geht es hier eben grad mal 5 Minuten nicht um Frau Merkel, okay? o_O‘ …

    Besten Gruß

  3. Sehr bedenklich, eine Bewerbung zu veröffentlichen. Vor allem, nachdem er (wie man der ungeschwärzten Version entnehmen kann (ob das ein Fake ist, weiß ich nicht), der Datenspeicherung nicht zugestimmt hat. Aber warum sollte dieses Feld sonst geschwärzt sein?)

  4. ach gottchen…. das war genau der Kommentar, der zu diesem Thema gefehlt hat. Ob der Herr Hardt auch so empört ist, weil unsere Kanzlerin sich so sehr einen Dreck um den Datenschutz aller Bundesbürger bemüht? Ich habe da so meine Zweifel. Wenn jemand in diesem Zusammenhang achtkant auf die Strasse gehört, dann wohl eher Frau Merkel.

  5. Da kann man Christoph Hardt zustimmen. Möglicherweise ist das von der SPD „pfiffig“ gemeint. Peinlich ist auch die langatmige Darstellung des Lebenslaufs von Herrn Gauck. Was soll das dem Bewerber sagen? Bei allem Respekt vor der Lebensleistung des Herrn Gauck – für das Amt des Bundespräsidenten sind schon intellektuell angeschlagenere Menschen als Herr Freiwald vorgeschlagen und auch gewählt worden. Da muss man nicht einmal Jahrzehnte in die Vergangenheit blicken. Die Bewerbung Freiwalds ist daher nicht lächerlich (wie sie die SPD hier offensichtlich darstellen möchte), sondern lediglich naiv, da Freiwald offensichtlich nicht zum Dunstkreis der Politablen gehört.

  6. Wie krass…

    ich sehe mich in meiner Entscheidung bestärkt, niemals die SPD gewählt zu haben. Wer so mit Bewerbungen anderer Leute umgeht, den Datenschutz für eine Gehässigkeit über Bord wirft, gehört abgeschafft. Die Frau gehört achtkant auf die Straße. Herr Freiwald kann einem nur Leid tun, in seinem Alter immer noch in den Fängen solcher Menschen zu sein.

    Ich vermisse auch eine Positionierung von Meedia zu dem Vorgang…

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