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Springer-Aktie sprintet auf Allzeithoch: Goldman Sachs empfiehlt Verkauf

Springer-CEO Mathias Döpfner
Axel-Springer-CEO Mathias Döpfner

Die erfolgreichste deutsche Medienaktie macht 2015 da weiter, wo sie im vergangenen Jahr aufgehört hat – und sprintete vergangene Woche sogar auf neue Allzeithochs! Zu viel des Guten, meinen die Investmentbanker von Goldman Sachs und empfehlen weiter den Verkauf von Springer-Aktien.

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Was für Turbulenzen an den Kapitalmärkten gleich zu Jahresbeginn: Die Freigabe des Frankens sorgte für schwere Verwerfungen an den Devisenmärkten, gleichzeitig aber für Partystimmung am deutschen Aktienmarkt – Dax und MDax schossen am Freitag unisono auf neue Höchstkurse.

Fast standesgemäß tat es MDax-Mitglied Axel Springer der Benchmark gleich: Auch Anteilsscheine des deutschen Verlagsriesen sprinteten vergangene Woche bei über 52 Euro auf die höchsten Notierungen seit dem Börsenlisting 1985! Freitag fehlten gerade mal 20 Cent, um die neue Bestmarke nochmals zu verbessern.

Goldman Sachs senkt den Daumen
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Dabei wurde Deutschlands digitales Muster-Medienhaus im Wochenverlauf von einer raren Verkaufsempfehlung unter Druck gesetzt. Und die klingt auch noch recht widersprüchlich: So hob die Wall Street-Institution Goldman Sachs erst das Kursziel von 50 auf 54 Euro an, um dann doch bei ihrer bestehenden Verkaufsempfehlung zu bleiben.

Wie das zusammenpasst? Analyst Vighnesh Padiachy sieht nach der Outperformance der Vorjahre kaum mehr Luft für Kurszuwächse; das angehobene Kursziel wurde mit Blick auf 2016 formuliert. Aktionäre dürften die bislang einzige Verkaufsempfehlung unter allen Bankhäusern relativ achselzuckend zur Kenntnis genommen haben: Die erfolgreichste deutsche Medienaktie des vergangenen Jahres liegt seit Januar schon wieder um vier Prozent vorne.

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