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Madsack verkauft Beteiligung an hessischer Tageszeitung

Foto: Ole Spata/dpa
Foto: Ole Spata/dpa

Die Madsack Mediengruppe zieht sich aus Hessen zurück. Wie die Nachrichtenagentur dpa vermeldet, hat der Konzern seine Beteiligung an der Tageszeitung Oberhessische Presse verkauft, die damit wieder eigenständig agiert. Madsack plane zudem, sich von weiteren Presseerzeugnissen in Hessen zu trennen.

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Die Madsack Mediengruppe hielt bisher 51 Prozent an dem Verlag Hitzeroth Druck + Medien, in dem die Oberhessische Presse erscheint. Nun hat der Marburger Verleger Wolfram Hitzeroth die Anteile vom Konzern rückwirkend zum 1. Januar 2015 zurückgekauft. Er hält damit 94 Prozent, seiner Frau Luise Hitzeroth gehören 6 Prozent.

Wie es heißt, plane die Mediengruppe zudem den Verkauf ihrer Anteile an der Waldeckischen Landeszeitung sowie der Frankenberger Zeitung, die beide der Wilhelm Bing Druckerei und Verlag GmbH in Korbach angehören.

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Grund seien strategische Überlegungen. Der heterogene Zeitungsmarkt in Hessen mache es dem Konzern unmöglich, eine signifikante Größe im Markt zu erreichen, sagte Thomas Düffert, Vorsitzender der Madsack-Geschäftsführung gegenüber dpa. „Daher haben wir uns entschlossen, unsere hessischen Beteiligungen schrittweise in erfahrene und vertrauenswürdige Verlegerhände zu geben. Über die weitere gewohnt partnerschaftliche Zusammenarbeit auf operativer Ebene freue ich mich sehr.“ In Hessen ist Madsack noch an der Gelnhäuser Neue Zeitung beteiligt.

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Alle Kommentare

    1. Wer lesen kann, ist im Vorteil. In der Pressemeldung steht 94% Dr. Hizeroth und 6% seine Frau, macht 100 %.

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