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Übernahme-Gerüchte: Samsung bietet angeblich 7,5 Milliarden für Blackberry

Blackberry CEO John Chen Foto: dpa
Blackberry CEO John Chen Foto: dpa


Interessante Spekulationen in der letzten Handelsstunde: Wie Reuters berichtet, soll Samsung an den strauchelnden Rivalen Blackberry mit einem Übernahmeangebot herangetreten sein. Samsung könnte demnach bis zu 7,5 Milliarden Dollar für den kanadischen Smartphone-Pionier bieten. Anteilsscheine von Blackberry schossen um 30 Prozent in die Höhe, um nachbörslich wieder um 15 Prozent abzustürzen: Blackberry dementierte die Gerüchte.

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John Chen wusste offenbar genau, wovon er spricht. „Wir sind gerettet“, stellte Blackberrys Konzernchef vergangene Woche gegenüber dem US-Nachrichtensender Fox News im Interview klar. „Die Marke bleibt – und das ist wohl das Wichtigste“. Woher der Mobilfunk-Veteran sein neugewonnenes Selbstvertrauen nahm, wird eine Woche später klar.

Wie Reuters berichtet, ist Samsung an Blackberry mit einem Übernahmeangebot herangetreten, das sich sehen lassen kann. Auf zwischen 13,35 bis 15,49 Dollar je Anteilsschein soll sich die Offerte belaufen, berichtet die Nachrichtenagentur – das würde einem markttypischen Premiumaufschlag von 38 bis 60 Prozent entsprechen.

Samsung bietet bis zu 7,5 Milliarden Dollar…

Samsung würde damit zwischen 6 bis 7,5 Milliarden Dollar für den strauchelnden kanadischen Smartphone-Pionier bieten. Darin enthalten sind Aufwendungen für eine Wandelanleihe in Höhe von 1,25 Milliarden Dollar. Nach Reuters-Angaben ist Samsung in erster Line an Blackberrys Patentportfolio interessiert.

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Die Blackberry-Aktie, die gestern noch bei 9,71 Dollar notierte, machte in Reaktion auf das Gerücht, das in der letzten Handelsstunde kursierte, einen Sprung in die Richtung der unteren Gebotsgrenze – nämlich um 30 Prozent auf 12,60 Dollar.

…. Blackberry dementiert umgehend Gespräche

Das war der höchste Stand seit 18 Monaten. Zu Hochzeiten notierten Blackberry-Aktien in der vergangenen Dekade einst bei 230 Dollar. Das kanadische Unternehmen, das seinerzeit noch als Research in Motion firmierte, war zu jener Zeit knapp 100 Milliarden Dollar wert.

Nach Handelsschluss jedoch folgte die kalte Dusche für Blackberry-Aktionäre: Der im kanadischen Waterloo ansässige Techkonzern dementierte die Gerüchte via Pressemitteilung: „Wir befinden uns nicht in Übernahmegesprächen mit Samsung“, teilte Blackberry mit. Die Aktie brach darauf im nachbörslichen Handel wieder krachend um 15 Prozent ein.

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