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„Der Bachelor“ lädt bei RTL wieder zum offenen Dschungel-Casting: Gewichtsverlust verbindet

„Der Bachelor“ geht in die fünfte Staffel: Oliver Sanner kann dabei aus diesen 22 Damen wählen.
"Der Bachelor" geht in die fünfte Staffel: Oliver Sanner kann dabei aus diesen 22 Damen wählen.

RTL beglückt seine Zuschauer seit Mittwochabend mit einer neuen Staffel "Der Bachelor": 22 Frauen buhlen um einen Mann mit schwerer Gewichtsvergangenheit, die er bei jeder Gelegenheit zur Sprache bringt. Auf Twitter hält sich der begleitende Hashtag hartnäckig in den Top fünf Trends. MEEDIA dokumentiert die Highlights der ersten Folge.

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Der Bachelor hat am Mittwochabend alle umgehauen. Zumindest die 22 jungen Frauen, die es in die RTL-Show geschafft haben. Ob Model, Gastronomiebesitzerin, Kosmetikerin, Studentin oder Moderedakteurin: Sie alle sind gekommen, um ihre „große Liebe“ zu finden. Natürlich. Und wurden vorerst nicht enttäuscht: „Oh Gott, ist der schön!“ kicherten, staunten und zittern sie beim ersten Anblick des Bachelors.

ER heißt Oliver Sanne, ist beinahe zwei Meter groß und hat eine schwere Vergangenheit – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn er war früher ein Moppelchen, 120 Kilo brachte der Bachelor auf die Waage. Sein mittlerweile gelecktes Aussehen hat ihm aber offenbar nicht bei der Suche nach einer Partnerin geholfen, sonst wäre er ja nicht hier. Macht aber nichts, denn die 22 Kandidatinnen sind von seinem Prachtkörper schon mal hin und weg und er wird nicht müde, sich ihrer Begeisterung zu versichern: „Ich hoffe, ich habe dich nicht enttäuscht“, sagt er dann und blickt den Schmachtenden tief in die Augen.

Wie lange er da in seinem Anzug steht und sie empfängt, man kann es nur vermuten. Es ist dunkel in Los Angeles, Kerzen funkeln auf den Stufen, über die mindestens eine von den Kandidatinnen noch stolpern wird. Das Begrüßungsspektakel kommt einem wie eine Ewigkeit vor.

Die wichtigste Frage, die sich dabei aufdrängt: Wie merkt er sich all die Namen? Vorteil hat, wer gleich am Anfang auffällt. So wie Sarah: Die wasserstoffblonde Tüpierfrisur des Playmates scheint den Bachelor zu packen, er schaut ihr gefesselt nach. Und Sarah fackelt nicht lange, sie schnappt sich den Herrn des Hauses bei der ersten Gelegenheit im Garten der Villa. Die Mädels schauen den beiden angefressen nach, während Sarah und Oli sofort auf emotionalen Tauchgang gehen. Sarah war nämlich auch mal dick – das verbindet. Sie sei außerdem Model, so wie er. Aber Obacht, Mr. Bachelor hat noch mehr zu bieten: „Ich modele nicht nur. Ich mache auch das ein oder andere Fotoshooting. Ich bin nämlich amtierender Mr. Germany.“ Wow. Die 80-Kilo-Vergangenheit von Sarah lässt ihn jedenfalls nicht los, sie kriegt die erste Rose.  

Hätte Lara gewusst, dass man den Düsseldorfer mit ein paar weggeschmolzenen Kilos um den Finger wickeln kann, wäre sie jetzt vielleicht auch noch dabei. Die derbe Ruhrpott-Lady ist stattdessen total überfordert. So viele Weiber, die einem Mann hinterherrennen, das sei einfach nicht ihr Ding. Armes Mädchen – konnte sie bei diesem TV-Format ja nun aber wirklich nicht ahnen.

Aber keine Sorge, Zickenpotenzial wird die neue Staffel trotz Lara-Verlust ausreichend bieten. Denn da ist ja noch Susanna: Das It-Girl quietscht und räkelt sich in Raubkatzen-Manier an ihre Beute heran, als gäbe es kein Morgen. Als die schüchterne Nadine versucht, der Jägerin charmant Einhalt zu gebieten, bekommt sie deren Krallen sofort zu spüren und zieht gedemütigt ab. Der Bachelor sitzt nur da und schaut verdattert. Susanna kriegt am Ende eine Rose und man kommt nicht umhin zu denken, diese Rose stammt nicht von Oli sondern von RTL – um den Bitchlevel der Show zu halten.

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Lisa, die Ökolandbau-Studentin aus Kleve, gibt dem Schönling dann noch einen Korb und verlässt die Show noch in der ersten Folge: Als Landei sei ihr der Stadtfanatiker zu unflexibel. Speeddating auf höchstem Niveau.

Um trotzdem alle Erwartungen zu erfüllen, weinen am Ende noch ein paar ausgemistete Damen ob ihres Rausschmisses und so langsam wird man das Gefühl nicht los, dass es hier gar nicht um die „große Liebe“ geht. 

Dem kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen, außer:

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