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Reality-Hoffnung am Vorabend: „Newtopia“ startet am 23. Februar auf Sat. 1

Eine Scheune, mehr haben die Bewohner von „Newtopia“ vorerst nicht über dem Kopf. Am 23. Februar startet die Reality-Show auf Sat. 1
Eine Scheune, mehr haben die Bewohner von "Newtopia" vorerst nicht über dem Kopf. Am 23. Februar startet die Reality-Show auf Sat. 1

Zwei Hektar Land, zwei Kühe, einige Hühner, 15 Menschen und keine Regeln - so beginnt "Newtopia". Am 23. Februar geht für ein Jahr die Reality-Show auf Sat.1 an den Start, ein neues sozialpsychologies Experiment vom Big Brother-Erfinder John de Mol.

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Werktags ab 19 Uhr bekommen Zuschauer ab dem 23. Februar auf Sat. 1 die Ereignisse des Tages aus „Newtopia“ zusammengefasst präsentiert. Rund 100 Mitarbeiter, 105 Kameras und 57 Mikrofone sollen laut Sender für eine reibungslose Übertragung sorgen. Wer will, kann das Geschehen auch im Live-Stream verfolgen.

„Weltweit ist ‚Newtopia‘ das spannendste und begehrteste neue Fernsehprogramm“, sagt Sat. 1-Geschäfsführer Nicolas Paalzow. Er ist stolz, denn Sat. 1 hat bald ein neues Highlight im Vorabendprogramm – hoffentlich.

Das Original des Reality-Formats – „Utopia“ – kommt aus den Niederlanden und ging im Januar letzten Jahres an den Start, drei Monate später sicherte sich die ProSiebenSat. 1 Media AG die Rechte. Entwickelt wurde die Idee vom Big Brother-Erfinder John de Mol, der außerdem Formate wie „The Voice Kids“ und „The Voice of Germany“ gemeinsam mit Sat. 1 ins deutsche Fernsehen brachte.

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15  Menschen werden dabei für ein Jahr auf zwei Hektar Land ausgesetzt. In dem Areal befindet sich lediglich eine leere Scheune mit rudimentären Gas und Wasser-Anschlüssen, es gibt 5000 Euro Starthilfe und ein einziges Handy mit begrenztem Gesprächsguthaben. Zur Verfügung stehen außerdem zwei Kühe und ein paar Hühner. Was es nicht gibt sind: Betten, Nahrung, eine Heizung, fließendes Wasser, eine Küche, Regeln und eine Toilette.8187 Menschen haben sich laut Sat. 1 für den Sendereigenen Menschenzoo beworben.

Auch der US-Sender Fox machte das Sozialexperiment im vergangenen Jahr mit und investierte rund 100 Millionen US-Dollar in das Projekt, das nach zwölf Wochen wegen schlechter Quoten abgebrochen wurde. Sat. 1 wollte das eigene Budget nicht nennen, gibt sich aber optimistisch: „Das Format, das in den USA lief war in seiner Form komplett unterschiedlich zu dem, was wir hier machen. Die Amerikaner zeigten es zunächst zweimal, später einmal pro Woche in der Prime Time. Wir orientieren uns an dem niederländischen Format, dass dort wochentäglich in der Access Prime Time läuft“, sagte Taco Ketelaar, verantwortlich für Unterhaltung und Reality-Formate bei Sat. 1, gegenüber Dwdl.

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