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Peinlich: Blackberry twittert vom iPhone 

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Apples iPhone wird Smartphone-Pionier Blackberry wohl bis in die ewigen Jagdgründe verfolgen. Nicht nur, dass das Phone aus Cupertino maßgeblichen Anteil am Niedergang des früheren kanadischen Branchenprimus hat – Blackberry blamiert sich auch regelmäßig mit der iPhone-Nutzung beim Absetzen von Nachrichten für den eigenen Twitter-Account.


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Geht noch was bei Blackberry? Es gibt kaum ein Unternehmen in der jüngeren Wirtschaftsgeschichte, das ähnlich ruppig abgestürzt ist wie der einstige Smartphone-Pionier. Auf dem Gipfel des vergangenen Jahrzehnts war Blackberry, das seinerzeit noch unter dem kryptischen Konzernamen Research in Motion (RIM) firmierte, knapp 100 Milliarden Dollar wert – heute sind es gerade mal noch 5 Milliarden Dollar.

Trotzdem gibt sich Konzernchef John Chen zu Jahresbeginn auffällig selbstbewusst: „Wir sind gerettet“, stellte der Mobilfunk-Veteran erst vergangene Woche gegenüber dem US-Nachrichtensender Fox News klar. „Die Marke bleibt – und das ist wohl das Wichtigste“.

Tweet vom @blackberry-Account: Versendet von „Twitter for iPhone“

Dumm nur, wenn man dann für den Firmenaccount trotzdem lieber vom iPhone twittert. Genau das nämlich passierte heute: „Keeping up with the conversation on @twitter“, war über den @blackberry-Account auf Twitter mit dem Foto eines Blackberrys zu sehen. Ärgerlich nur der Zusatz: Versendet von „Twitter for iPhone“.

Der Tweet wurde schnell gelöscht, aber das Internet vergisst bekanntlich nie – die wie üblich gut informierten Techblogger von The Verge haben den peinlichen Tweet mittels Screenshot festgehalten:

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Es ist nicht der erste Fail im kanadischen Waterloo: Die iPhone-Nutzung hat beim strauchelnden Smartphone-Pionier offenkundig Tradition. Im vorvergangenen Jahr wurde „Kreativdirektorin“ Alicia Keys beim Twittern mit einem iPhone erwischt. Noch peinlicher als der Tweet vom falschen Smartphone war der Versuch der R&B-Sängerin, sich danach rauszureden:  

Vielleicht sollte Blackberry das Versenden von verfänglichen Kurznachrichten einfach bleiben lassen.

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Alle Kommentare

  1. „… ist wie der einstige Smartphone-Pionier …“ RIM ist kein smartphonepionier und auch kein handypionier wie ihre ähnlich ahnungslosen kollegen von #spon bei gelegenheit schon öfter schroben. RIM ist eine kanadische universitätsausgründung die mitte der 80er als softwarebude für telcos begann und an dieser schnittstelle früh erkannte das geschäftskunden mehr als alles andere mobile email wollen.

    RIM schrieb ein serverbackend und bohrte die in nordamerika weitverbreitete pagertechnik etwas auf. die nicht sehr anspruchsvolle hardware wurde von drittanbietern beigesteuert und das ganze als komplettlösung verkauft.

    und genau aus diesen gründen war RIM völlig unvorbereitet als 2007 das smartphonezeitalter begann.

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