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Spotify bereits mit 15 Millionen zahlenden Kunden

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Fulminanter Jahresstart für Spotify: Das schwedische Internet-Unternehmen teilte heute neue Nutzerzahlen mit, die es in sich hatten. Nun schon 60 Millionen Menschen tummeln sich auf der Musik-Streaming-Plattform – ein Viertel davon zahlt für den Hörgenuss. Spotify konnte damit allein in den vergangenen zwei Monaten 2,5 Millionen neue zahlende Kunden verbuchen.

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Auch Taylor Swift kann Daniel Ek nicht aufhalten. Im vergangenen November schockierte die umtriebige US-Popsängerin den Spotify-Gründer anlässlich ihrer neusten Album-Veröffentlichung noch mit dem totalen Rückzug. Nicht nur, dass „1989“ nicht auf Spotify erscheinen würde – die vier  Vorgänger-Werke wurden gar von der beliebten Streaming-Plattform entfernt.

Und das mit viel Drama und großen Worten, wie das bei echten Trennungen so üblich ist: „Meine Meinung ist, dass Musik nicht kostenlos sein sollte“, erklärte Swift ihren Sinneswandel. „Die Musikindustrie verändert sich so schnell, so dass sich alles Neue – wie etwa Spotify – wie ein großes Experiment anfühlt. Und ich möchte nicht mein Lebenswerk für ein Experiment zur Verfügung stellen.“

Taylor Swift brüskierte Spotify-Gründer Daniel Ek mit Rückzug 

Große, harte Worte von der aktuell erfolgreichsten Sängerin der USA, die mit „1989“ tatsächlich im regulären Handel und via Downloads den erfolgreichsten Albumstart seit über einer Dekade hinlegte. Entsprechend engagiert bemühte sich Spotify-Gründer Daniel Ek erst um Swifts Rückkehr („Es ist doch eine Liebesgeschichte, Baby, sag ja!“), und war dann um Schadensbegrenzung bemüht.

„Taylor Swift hat absolut recht: Musik ist Kunst, Kunst hat einen Wert, und Künstler verdienen es, dafür bezahlt zu werden“, schrieb Ek Anfang November in einem vielbeachteten Blogbeitrag und nannte Zahlen. Seit dem Start der Streaming-Plattform 2008 habe Spotify bis Ende 2013 stattliche zwei Milliarden Dollar an die Musikindustrie ausgeschüttet, machte Ek klar.

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2,5 Millionen neue zahlende Nutzer in nur zwei Monaten 

Zwei Monate später ist deutlich: Der Spotify-Gründer muss der Drama-Queen keine Träne nachweinen – seine digitale Musik-Plattform boomt auch ohne das vermeintliche Zugpferd der Stunde weiter. Und zwar mehr denn je!

Wie Spotify heute mitteilte, nutzen bereits 60 Millionen Menschen die Streaming Plattform – das entspricht einem Nutzerzuwachs von satten 10 Millionen Menschen gegenüber Anfang November. Auch die kostenpflichtigen Abos, die bei 9,99 Euro im Monat liegen, ziehen weiter an. Brauchte Spotify zuvor noch vier Monate, um von 10 auf 12,5 Millionen zahlende Mitglieder zu wachsen, wurde der Nutzerzuwachs diesmal in der Hälfte der Zeit erzielt.

Das inzwischen auch schon fast neun Jahre alte schwedische Unternehmen gilt als einer der heißesten Börsenkandidaten des Jahres aus dem Internet. Wie Spotify Ende vergangenen Jahres in seinen Unterlagen zum Börsenzulassungsantrag enthüllt, zogen die Umsätze per Ende 2013 weiter deutlich an – nämlich um 64 Prozent auf nunmehr  840 Millionen Euro. Allerdings operiert Spotify weiter verlustreich: Im Geschäftsjahr 2013 vergrößerten sich die Verluste auf 93 Millionen Euro.

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