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„Wir beziehen weiter Stellung“: Die Reaktion der Mopo auf den Brandanschlag

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Die Hamburger Morgenpost lässt sich nicht einschüchtern. In der Nacht zum Sonntag verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf das Verlagsgebäude der Hamburger Morgenpost. Die Attacke steht möglicherweise in Zusammenhang mit Charlie Hebdo-Zeichnungen, die das Boulevard-Blatt am Donnerstag druckte. In seiner Montagsausgabe verspricht die Redaktion: "Wir bleiben Mopo!".

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Die Motivation und Identität der Täter, die Molotow-Cocktails in die Fenster der Redaktion warfen, sind noch unbekannt. Die Kripo und der Staatsschutz ermittelt noch. Die Hamburger gehen allerdings davon aus, dass es einen Zusammenhang mit der Titelseite vom Donnerstag gibt. Als Reaktion auf den Anschlag von Paris hatte die Morgenpost getitelt: „So viel Freiheit muss sein!“ und einige Karikaturen von Charlie Hebdo-Zeichnern gezeigt.

MoPo

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„Wir halten unser Titelblatt nach wie vor für richtig und für wichtig“, schreibt Chefredakteur Frank Niggemeier in einer ersten Stellungnahme. „Es ging und geht uns nicht um Provokation, sondern darum, Haltung zu zeigen. Gegen den irren Terror religiöser Fanatiker, für die Freiheit von Presse und Meinung. Daran wird sich auch jetzt nichts ändern: Wir beziehen weiter Stellung, wir bleiben MOPO.“

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