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Flop-Gefahr: Apple Watch droht zum Nischen-Produkt zu werden

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Uh-oh: Betritt Apple da wirklich das richtige Markt-Segment? Obwohl dem Wearable-Markt eine große Zukunft vorausgesagt wird, erscheint die Gegenwart von Desinteresse gekennzeichnet – den echten Durchbruch haben Fitnesstracker und Smartwatches bislang nicht geschafft. Die Investmentbank Baird’s William Power macht in einer Studie wenig Hoffnung.

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Ist der 25. März der iDay, auf den alle Apple-Fans warten? Kurzfristig tauchte bei der taiwanesischen Digitimes Ende vergangener Woche dieses Launch-Datum für die Apple Watch auf, das auf den zweiten Blick indes etwas unwahrscheinlich erscheint – seit der Rückkehr von Steve Jobs hat Apple nie mit dem Verkauf eines brandneuen Produkts mitten in der Woche begonnen, sondern immer stets am Freitag oder Samstag.

Der März wird als Verkaufsstart jedoch immer wahrscheinlicher. Wie der traditionell gut informierte Apple-Blogger Mark Gurman (9to5Mac) in der vergangenen Woche kolportierte, soll die die Apple Watch nach jüngsten Informationen im März in den Handel kommen. Und das offenkundig mit einem Prozessor, der vom Erzrivalen Samsung gefertigt wird, wie in der vergangenen Wochen ebenfalls von der Digitimes zu hören war.

Fitbit liegt in potenzieller Käufergunst noch vor Apple
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Doch werden sich die Käufer auch für die Apple Watch nächtelang in die Reihen vor dem Apple Store stellen wie beim Launch eines neuen iPhones? Eine Studie der Investmentbank Baird’s William Power, die Fortune vorliegt, macht dem Kultkonzern aus Cupertino eher wenig Hoffnung. Unter 3.400 US-Verbrauchern, die befragt wurden, welchen Fitnesstracker sie in Zukunft zu kaufen beabsichtigten, erklärten nur 4,6 Prozent: die Apple Watch.

Erstaunlicher Sieger der Baird’s-Umfrage ist Wearable-Marktführer Fitbit mit einer Käuferabsicht von 5,2 Prozent vor Jawbone- und Garmin-Fitnessbändern. Der überwältigende Sieger der Umfrage? Die Fitness-Verweigerer! Enorme 85 Prozent der befragten US-Verbraucher haben überhaupt keine Absicht, sich in naher Zukunft ein Wearable zuzulegen, das Fitness-Daten aufzeichnet.

Keine guten Aussichten für Apple? In der vergangenen Woche hatte Evercore-Analyst Analyst Rob Cihra darauf hingewiesen, dass auch nur jeder 20. iPhone-Besitzer den Kauf der Apple Watch beabsichtige, Apple aber trotzdem bereits durch diesen Effekt spürbar Momentum in der Bilanz verbuchen könnte.

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Alle Kommentare

  1. „Flop-Gefahr“!? – Nils Jacobsen tut sich mal wieder wichtig. Die Apple Watch auf einen Fitness-Tracker zu reduzieren, zeugt von wenig Verständnis für die Sache. Der Germanist sollte lieber über Börsenkurse schreiben, obwohl er auch da bezüglich Apple auch schon viel Unsinn verzapft hat.
    Ich ärgere darüber, dass uns mit solchen reißerischen Meldungen, die nur heiße Luft enthalten, die Zeit gestohlen wird :-((

    1. @Michael Wilhelm
      Was haben Sie denn so studiert?
      Ich verstehe nicht, warum manche Leser mit ihren Kommentaren immer derart hundsgemein und beleidigend sein müssen. Schlechter Sex? Keine Freunde?
      Wenn Sie Zeit haben, um solche Wutschreiben zu verfassen, scheint es schwer, Ihnen welche zu stehlen.

      Man kann Kritik und Anregungen auch sachlich formulieren.

  2. Die Apple Watch ist kein Fitness-Tracker. Was sie können wird, und welche Apps sie wie verwenden werden, ist derzeit überhaupt nicht abzusehen. Daher sind Fragen, die auf ihre Attraktivität im Bereich Fitness abzielen, kein geeignetes Instrument zur Einschätzung eines Verkaufserfolgs. Beim iPad wusste ich erst auch nicht, dass sein Erfolg auf „Instant online“-EMail-Abruf zurückzuführen war.

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