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Satire-Protest: Titanic-Redakteure sind nicht „Charlie“

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Es scheint mehr Trotz, als Spaß zu sein, aber es funktioniert. Die Titanic nimmt den neuesten Solidaritätstrend auf die Schippe, sich mit schwarzen "Je suis Charlie"-Pappschildern als komplette Redaktion fotografieren zu lassen. Die Satiriker sind dagegen der Meinung, dass sie gerade nicht "Charlie", sondern sie selbst sind.

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Unter der Überschrift „Bitte teilen“, veröffentlichte die Redaktion ein Foto, das sie mit Schildern zeigt, auf denen die Vornamen der einzelnen Mitarbeiter und Redakteure zu lesen sind. Ein Bekenntnis zur eigenen Identität, statt kollektiver, aber anonymer Trauer.

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In einem Statement in eigener Sache hatte Chefredakteur Tim Wolff vor einem Tag erst erklärt: „Seit gestern gilt mehr denn je: Es lebe der Witz. Der kluge. Der platte. Jeder, der genügend Menschen findet, die über ihn lachen. Und für alle, die ihn nicht mögen, sollte mehr denn je gelten: Ertragt ihn oder ignoriert ihn. Ihr werdet der Komik nicht Herr!“

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