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In den Bergen können Selfies Leben retten – meint die Bergwacht in Alaska

Ein Selfie vor der Skitour
Ein Selfie vor der Skitour

Selfies könnten Leben retten. Wenn man in den Bergen unterwegs ist. Die Alaska State Troopers, die für die Bergrettung in dem US-Bundesstaat zuständig sind, haben Wintersportler dazu aufgerufen, Selfies in Sozialen Netzwerken zu veröffentlichen, bevor sie zu Trips in die verschneite Wildnis aufbrechen. Auf diese Weise hätten Rettungsmannschaften Anhaltspunkte, was den Aufenthaltsort, die Kleidung und die verwendeten Wintersportgeräte betrifft.

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„Das Schöne an Selfies ist, dass man sie an Anfang einer Tour machen kann und die ein aktuelles Foto sind. Wenn man dann montags nicht bei der Arbeit erscheint, gibt es ein Foto mit der Kleidung und dem Wintersportgerät, jedes kleine bisschen Information kann helfen“, zitiert die Website Alaska Dispatch News die State Troopers Sprecherin Beth Ipsen. Das Selfie sei ein zusätzliches Tool. So ließen sich in Not geratene Wintersportler zum Beispiel aus der Luft leichter identifzieren, wenn man die Kleidung und die Helme kennt, die sie tragen. Die Bergretter in Alaska raten auch dazu, einen speziellen Fragebogen mit Informationen über die bevorstehende Tour auszufüllen und im Auto, in der Hütte oder bei einer Vertrauensperson zu hinterlassen.

Mit den europäischen Wintersprortregionen ist die weiträumige und größtenteils menschenleere Wildnis Alaskas sicher nicht zu vergleichen. Selfies vor Tourbeginn sind aber auch für hiesige Ski-Tourengeher oder Schneeschuhwanderer sicherlich eine gute Idee.

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