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Weihnachtsgeschäft: Knackt Apple die 70 Millionen-iPhone-Grenze?

Apple CEO Tim Cook, Nachfolger des iPhone 6: Analysten arwöhnen, dass die Ausbaustufe „6s“ kein so großer Verkaufshit wird wie das Vorgängermodell
Apple CEO Tim Cook, Nachfolger des iPhone 6: Analysten arwöhnen, dass die Ausbaustufe "6s" kein so großer Verkaufshit wird wie das Vorgängermodell

Drei Wochen noch bis zur Gewissheit: Wenn Apple am 27. Januar seine neue Geschäftsbilanz für das abgelaufene Weihnachtsquartal vorlegt, könnte Geschichte geschrieben werden – in Cupertino, vielleicht aber auch im Guinnessbuch der Rekorde. Alle Indikatoren deuten auf einen totalen iPhone 6-Verkaufserfolg hin. Analysten streiten nur noch darüber, ob Apple beim Absatz die 70 Millionen-Marke knacken wird oder nicht.

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Das Datum steht: Wie Apple Anfang der Woche mitteilte, wird die Geschäftsbilanz für das abgelaufene erste Quartal des Fiskaljahres 2014/15 am 27. Januar nach Handelsschluss verkündet. Mehr als vier Monate nach dem Launch der neuen iPhones haben Aktionäre dann endlich Gewissheit darüber, wie gut sich die neuen Kultsmartphones aus Cupertino verkauft haben.

Dass das iPhone 6 und 6 Plus zu ultimativen Kassenschlagern avancieren werden, gilt nach so ziemlich jeder Lesart als gesichert. Wie etwa der Marktforscher Flurry feststellte, betrug die Aktivierungsrate von neuen Apple-Gadgets (iPhone oder iPad) in den USA zu Weihnachten enorme 51 Prozent.

iOS zieht dank iPhone 6-Boom in den USA mit Android gleich

Das Kantar Worldpanel bescheinigt dem iPhone zwischen September und November unterdessen einen satten Zuwachs nach Marktanteilen in den USA, Australien, China und den europäischen Kernmärkten – in den USA kommt Apple nach Zuwächsen von 4,3 Prozent auf 47,4 an Android bis auf einen Prozentpunkt heran. „Das iPhone 6 war mit einem Marktanteil von 19 Prozent in den USA das bestverkaufte Smartphone“, erklärte Kantar-Research-Chefin Carolina Milanesi.

In China zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: Apples Marktanteil im Reich der Mitte zog im vierten Quartal von unter 20 Prozent auf 25 Prozent an, wie Analyst Benedict Evans prognostiziert. Damit ist ein Leidtragender wenig überraschend ausgemacht: Der Noch-Platzhirsch auf dem weltweiten Smartphone-Markt ließ in China kräftig Federn – und musste einen Einbruch der Marktanteile von 22 auf 12,5 Prozent verkraften.

Gelingt Apple der größte Quartalsgewinn der Wirtschaftsgeschichte?

Was bedeutet das nun für das abgelaufene Weihnachtsquartal? Ganz klar: Rekordzahlen! Doch wie groß die neue Bestmarke in Cupertino nun ausfällt – darüber rätseln Analysten seit Wochen. Eine neue Hausnummer gab heute die UBS heraus: Auf Basis des Evidence Lab iPhone Monitors sagt die Schweizer Investmentbank iPhone-Verkäufe von exakt 69,3 Millionen Einheiten voraus – getrieben vor allem durch China.

Vor einem Jahr konnte Apple im Weihnachtsgeschäft noch 51,3 Millionen iPhones verkaufen und einen Quartalsgewinn von 13,1 Milliarden Dollar verkünden. Dass Apple nunmehr in drei Wochen das beste Geschäftsergebnis in der 39-jährigen Firmenhistorie vorlegen dürfte, scheint klar.

Kann Apple seinen iPhone-Absatz aber tatsächlich in den prognostizierten Dimensionen steigern, winkt sogar der größte Nettoquartalsgewinn der Wirtschaftsgeschichte, der 2008 von Gazprom mit einem Konzerngewinn von 16,24 Milliarden Dollar aufgestellt wurde. So oder so: Ein historisches Quartal wirft seine Schatten voraus.

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