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Das bekannteste Motiv zu #CharlieHebdo von Banksy ist gar kein Banksy-Bild

Cartoons-Charlie-Hebdo.jpg

Viele Künstler haben sich kreativ zum Anschlag auf die Pariser Redaktion des Satire-Magazins Charlie Hebdo geäußert. Ein Bild tauchte dabei besonders häufig auf, allerdings stammt es nicht - wie von vielen angenommen - von der Street-Art-Ikone Banksy.

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Das Motiv mit den zerbrochenen Bleistiften stammte ursprünglich von der Pariser Illustratorin Lucille Clerc, die das Bild auch auf Instagram teilte. Kurze Zeit später wurde die Illustration von einem populären Banksy-Account aufgegriffen und machte fortan die Runde. Allerdings handelt es sich dabei nicht um den offiziellen Instagramm-Account des Künstlers. Der ließ mittlerweile über sein Management verlauten, dass es sich nicht um sein Werk handle.

Break one, thousand will rise #CharlieHebdo #JeSuisCharlie #raiseyourpencil

A photo posted by Lucille Clerc (@lucille_clerc) on

Erst kürzlich musste eine Facebookseite mit Millionen Fans gelöscht werden, weil Banksy über sein Management angegeben hatte, nichts mit dem Facebook-Auftritt zu tun zu haben. Weil der Künstler nie mit echten Namen auftritt bzw. nicht einer Person zuzuordnen ist, ist es für Trittbrettfahrer im Web ein Leichtes, einen Auftritt der Street-Art-Ikone zu faken.

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RIP @lucille_clerc

A photo posted by Banksy (@banksy) on

Immerhin verwies der falsche Banksy-Account im Falle von #CharlieHebdo auf die Urheberin der Illustration, allerdings etwas unglücklich: „RIP @lucille_clerc“ hieß es unter dem Beitrag. So könnte man annehmen, dass die Künstlerin selbst verstorben ist. Außerdem hatte der Betreiber des Fake-Accounts das Motiv noch mit einem Instagram-Filter versehen.

Der offizielle Banksy-Account auf Instagram heißt übrigens BanksyNy.

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