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Krug baut um: Managing Editors beim stern fallen weg, Textchefs kehren zurück

stern-Chefredakteur Christian Krug bringt das erste Wochenmagazin mit Analysen zum Jamaika-Aus
stern-Chefredakteur Christian Krug bringt das erste Wochenmagazin mit Analysen zum Jamaika-Aus

Es ist die Emanzipation von Dominik Wichmanns Redaktionspolitik: Christian Krug baut nach Kress-Informationen mit der kommenden Ausgabe die Strukturen für Blattmacher am Baumwall um. Die Managing Editors sind Geschichte.

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Dafür werden gleich mehrere Positionen mit Textchefs besetzt. Zusätzlich entsteht ein Gesellschaftsressort unter Leitung des bisherigen Managing Editors Arne Daniels. Was heißt das im Einzelnen für die stern-Redaktion und ihre Führungskräfte?

Lorenz Wolf-Doettinchem übernimmt ab dem 1. Februar die Leitung des Ressorts Politik und Wirtschaft gemeinsam mit dem Berliner Büroleiter Jens König. Manntechnisch entsteht das Ressort, wie auch das neu geschaffene Gesellschaftsressort, aus dem bisherigen Deutschland-Ressort. Das führte bislang Frank Thomsen, Ex-stern.de-Chef, der ab März den Posten des G+J-Sprechers übernehmen wird.

Chefredaktion wird kleiner

Managing Editor Rüdiger Barth verlässt die stern-Redaktion und wechselt laut Kress in die G+J-Wissensgruppe (National Geographic, P.M.). Die drei neuen Textchef-Posten werden besetzt mit Franziska Reich, bislang Reporterin für den stern aus Berlin, Stefan Schmitz, bis dato Teamleiter der Textredaktion, und Thomas Schumann, bislang Leiter des Welt-Ressorts.

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Anders als die Managing Editors gehören die Textchefs allerdings nicht mehr der Chefredaktion an, die künftig nur noch aus Krug und seinen Stellvertretern Giuseppe Di Grazia und Thomas Amann besteht.

Was bedeutet das für das G+J-Blatt? Zum einen gibt die Reform den einzelnen Ressorts wieder mehr Bedeutung, zum anderen stellt sich die Redaktion damit schlanker auf, vor allem die Chefredaktion kann nun im kleineren Kreis Entscheidungen flexibler durchsetzen.

Eine Entwicklung, die sich auch in der Leitung der Ressorts fortsetzt: Die obligatorischen Doppelspitzen am Baumwall scheinen der Vergangenheit anzugehören. Vielmehr bekommen die Abteilungen eine ganze Reihe von Stellvertretern: Marc Goergen (Ausland), Lukas Heiny (Politik und Wirtschaft), Helen Bömelburg (Gesellschaft) und Doris Schneyink (Natur, Wissenschaft, Technik, Auto).

(via)

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  1. Hauptsache der Stern bringt in Zukunft wieder die besten Fotos und die besten Geschichten wie bei Henri Nannen. Es wird zuviel veröffentlicht, was Nannen in den Papierkorb geworfen hätte.

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