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Der letzte Tweet von „Charlie Hebdo“ vor dem Terror-Anschlag zeigte IS-Anführer al-Baghdadi

Der letzte Tweet von Charlie Hebdo vor dem Terror-Anschlag
Der letzte Tweet von Charlie Hebdo vor dem Terror-Anschlag

Es wirkt rückblickend wir ein makabrer Kommentar: Um 11.28 Uhr, fast zeitgleich mit dem schrecklichen Anschlag auf die französische Satire-Zeitung Charlie Hebdo, twitterte deren Redaktion noch eine Zeichnung von Abu Bakr al-Baghdadi, dem Anführer der Terror-Organisation "Islamischer Staat" (IS). Mittlerweile scheint erwiesen, dass radikale Islamisten für den Anschlag verantwortlich waren bei dem mindestens elf Menschen getötet wurden.

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Ein französischer TV-Sender veröffentlichte im Internet ein Video, das den Anschlag offenbar von einem entfernten Dach aus zeigt. Darauf zu hören sind Schüsse und jemand ruft „Allahu Akbar“ („Gott ist groß“). Fast zeitgleich mit dem Terror-Angriff setzte die Redaktion von Charlie Hebdo einen Tweet ab, der eine Zeichnung des IS-Anführers Abu Bakr al-Baghdadi zeigt. Der Text des Tweets lautet übersetzt: „Beste Wünsche übrigens.“ Der gezeichnete al-Baghdadi sagt im Tweet: „Und vor allem Gesundheit!“

Charlie Hebdo hat sich immer wieder kritisch und ironisch-sarkastisch mit dem Islam und dem radikalen Islamismus auseinandergesetzt. Im Licht der unmittelbar auf den Tweet folgenden, schrecklichen Ereignisse, wirkt der Text unheimlich makaber.

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Alle Kommentare

  1. Bei den meisten Deutschen herrscht doch ein ängstliches, beklemmendes Gefühl.
    Was auch nicht wundert. In der Presse werden doch hauptsächlich beruhigende Slogans gedruckt.
    Nur, das Volk lässt sich mit Gerede von Herrn de Maziere, von Frau Merkel usw irgendwann nicht mehr beeindrucken.
    Es prasselt zuviel negatives von Islamisten auf uns ein.
    Menschen abschlachten in Syrien, Terrorismus iin Paris, heute lese ich, das ca 2000 Menschen von Boko Haram getötet wurden.
    Solange radikale Islamisten, Salafisten und Rückkehrer aus Syrien hier geduldet werden, wird hier auch Unruhe herrschen.
    In Köln ist jemand niedergestochen worden, der Weihnachtslieder vor der Moschee gesungen hat.
    In Kindergärten in NRW soll es kein Schweinefleisch zu den Mahlzeiten mehr geben.In Niedersachsen soll es moslemische Feiertage geben.
    Das ist doch der Anfang der Islamisierung.
    In der großen Gruppe traut sich der Deutsche noch, gegen radikale Islamisten zu protestieren. Alleine hat er Angst.
    Oder hat jemand „je suis charlie“ z.B. an einer Heckscheibe eines Autos gesehen?
    Der Fahrer des PKW wäre wohl Lebensmüde.
    Aufwachen, Leute. Und wer immer noch an Kulturbereicherer glaubt, dem empfehle ich das Buch “ Das Ende der Gewalt“ von der „durch Selbstmord“ verstorbenen Berliner Richterin Kirstin Heisig

    1. Hallo,

      ich bin deutsche, meine Eltern und Großeltern, Geschwister und sonstige Verwandten meinerseits Evangelisch. Ich bin zum Islam konvertiert noch bevor ich meinen Mann kennengelernt habe und als ich ihn gefragt habe,
      ob er möchte das ich ein Kopftuch trage, hat er nur gesagt das es ganz allein meine Entscheidung sei, nur das ich wissen sollte das wenn ich mich dafür entscheiden sollte es auch für immer wäre, da es ja kein Spiel wäre. Ich habe mich für das Kopftuch entschieden und fühle mich auch wohl damit, klar gibt es sicherlich Frauen und Mädchen die auch dazu gezwungen werden aber das bringt nichts denn wenn ein Mädchen oder eine Frau nicht aus dem Herzen heraus selbst Kopftuch tragen möchte dann ist es vor Allah/Gott genau so als würde sie keines tragen deshalb absolut unnötig. Aber es ist auch keine Sünde kein Kopftuch zu tragen, jedenfalls nicht so lange wie man noch keins getragen hat. So und nun zu diesen Terroristen ob Muslim oder nicht es ist falsch zu töten. Ich bin Muslim und gegen Gewalt jeglicher art, immer wieder kommen Kriege auf die so aussehen als seien es Glaubens Kriege und dennoch sind es meist Politische Kriege. Ich bin zwar Muslim aber auch deutsche und Mutter von drei Kindern ich habe auch Angst aber anders als viele andere Deutsche ich bin deutsch und habe Angst vor anderen deutschen. Wenn ich sehe wie viel Anschluss die Pegida Bewegung bekommt habe ich Angst dafor was noch passiert. Ich habe zu meinen Mann gesagt es wäre vielleicht besser wenn ich mit den Kindern in den Kosovo gehen soll aber meine Familie ist hier mein Vater meine Schwestern meine Omas und Tanten und Onkels, dazu kommt noch das meine Kinder da drüben keine vernümftige Schulbildung erhalten würden, aber wenn dieser allgemeine Hass gegen Muslime größer wird weiß ich nicht was ich sonst machen soll.

  2. Fünf Tipps eines alten Knaben

    Das Wichtigste im Leben ist oft banal. So intellektuell vergnüglich es sein mag, um viele Ecken herum zu denken: Das Einfache schlägt im Zweifel das Verquaste. Heiner Geißler hat in einem Interview mit Focus Online ein paar einfache Sachen gesagt, mit denen er mir aus meiner einfachen Seele gesprochen hat.

    Einfache Sache Nummer eins: In Deutschland darf jeder demonstrieren, wofür er will, auch wenn es der Regierung und den Religionen nicht passt.

    Einfache Sache Nummer zwei: Es gibt keine Sonderrechte für den Islam.

    Einfache Sache Nummer drei: Dschihadisten und Hassprediger müssen ausgewiesen oder strafrechtlich verfolgt werden.

    Einfache Sache Nummer vier: Frauenverschleierung in der Öffentlichkeit muss als Diskriminierung verboten werden.

    Einfache Sache Nummer fünf: Islamisches Recht darf in Deutschland nicht angewandt und nicht akzeptiert werden.

    Tja. Das wär’s. Viel mehr braucht es nicht, um ein gedeihliches Zusammenleben in Deutschland zu ermöglichen.

    Da die Beschöniger und Komplizierer das aber nicht wollen, sind sie entscheidend mitverantwortlich für die miese Stimmung im Lande. Natürlich nicht allein. Auch die Normalos moslemischen Glaubens, die vor den Lautsprechern ihrer Religion kuschen, tragen einen Teil der Verantwortung. Die Hauptverantwortung tragen natürlich diejenigen, die hier sind, aber unsere Sitten und Gebräuche zum Teufel wünschen.

    Die Pegida-Leute, von denen gewiss viele ihr eigenes Süppchen kochen, sind auch mit von der Partie. Aber sie spielen in diesem unschönen Theater die geringste Rolle.

    Warum hört keiner auf Heiner Geißler? Ganz einfach: Er ist ein alter Knabe und wird in der schönen neuen Welt nicht mehr ernst genommen. Recht hat er trotzdem, sagt dieser alte Knabe.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/fuenf_tipps_eines_alten_knaben

  3. Es gibt und gab seit Jahren reichlich Satire, speziell über die katholische Kirche.
    Gab es einen Terroranschlag oder Morde deswegen? Nein.

    Deutschland lässt IS-Kämpfer aus Syrien zurückkommen und hier leben. Bewachen kann man die alle nicht 24 Stunden lang.
    Auch die tausende Salafisten sind nicht komplett zu überwachen.
    Wollen wir das?
    Die Toleranz des Islam zeigt sich in der Person von Salman Rushdie.
    Die Fatwa ist bis heute nicht zurückgenommen worden. Sie besteht seit 25 Jahren.
    Lt. Bertelsmann Stiftung sind ca. 1% der Muslime radikalisiert. Das sind 4000 Radikale.

  4. Ich bin „kein gläubiger Christ“. Aber wer von uns fände denn dergleichen Karikatur-Serien über Christen oder Jesus wirklich witzig? Wegen solcher Albernheiten würde ich niemals töten, aber Mich-totlachen auch nicht! Kindergarten!!

  5. Mensch, hört auf! Meine Furcht, daß die Staatsmacht vor dem Terror zurückweicht, lieber auf die eigenen Bürger eindrischt, als notwendige Schutzmaßnahmen zu ergreifen, wird immer größer!

    Es muß eine europäische Islamkonferenz geben! Islamgelehrte müssen klare Ansagen tätigen! Auch „diese“ müssen den gleichen Mut haben, sich eindeutig zu positionieren, welcher auch von Journalisten verlangt wird! Sonst hört das nie auf!

    Religion muß Privatsache bleiben! Wer den deutschen Pass haben möchte, muß dies akzeptieren, oder dahin gehen, wo das anders gehandhabt wird!

    Das heißt im Umkehrschluss, keine Kreuze im Klassenzimmer! Religionsunterricht findet extern statt!

    Kirchensteuer hat der Staat nicht einzutreiben, daß ist Sache der Kirchen!

    Strikte Trennung von Kirche und Staat! Wir sind modern!

    Es ist den Atheisten nicht zuzumuten, sich durch Religionsfanatiker ins Mittelalter zurückterrorisieren zu lassen! Ob nun PEGIDA oder Hopplala oder sonstwas, was macht die Politik außer Teile der Bevölkerung zu diffamieren?

    Hatt dort irgend jemand einen Plan? Okay es ist nicht so einfach, wie ein Beschluss der Diätenerhöhung, aber macht endlich euren Job! Nie wieder wird eine, wie die derzeit große Koalition, bessere Möglichkeiten bieten!

  6. Nicht jeder Islamist ist ein Terrorist, aber jeder Terrorist ist ein Islamist.
    Ich hoffe, das man auch mal im Innenministerium wach wird. Wiederkehrende IS-Kämpfer sind hier nicht zu dulden. Da ist ein großes Bedrohungspotenzial, dem wir nicht Herr werden.Dasselbe mit Salafisten Man kann nicht jeden 24 Stunden bewachen. Jeden Tag Bombenanschläge, ob im Irak, Syrien, Jemen oder Pakistan mit zig Toten. Wir brauchen diese Leute hier nicht!!

  7. Das Vorgehen der Terroristen orientiert sich an dem, was Mohammed in vergleichbaren Fällen getan hat. Mohammed gilt in so gut wie allen Islamformen als der perfekte Mensch (al-insan al-kamil) und als gutes Vorbild (al-‚uswa al-hasana). Die Scharia mit ihren Regeln, wer von Muslimen getötet werden darf bzw. soll, orientiert sich neben dem Koran an solchen Beispielen aus dem Leben Mohammeds. Deshalb handelten die Terroristen hier voll und ganz nach den Regeln des Islams.

    Wer das am konkreten Beispiel studieren will, google einfach mal nach Kaʿb ibn al-Aschraf.

    1. Also hat Mohammed die, die ihn karikierten, getötet? Oder wie soll ich das Statement verstehen?
      Es wurde sich nicht über Allah lustig gemacht, sondern über einen Menschen (Mohammed).
      Ist ist also lebendiger Islam, Menschen im Umfeld von Kritik am Islam zu ermorden? denn die Terroristen haben ja einfach draufgehalten ..
      Gut zu wissen, ich wohne auf einer Strasse, in der zur Hälfte Moslems wohnen.

      1. Nach den Regeln der Scharia ist das Töten von Nicht-Muslimen, die sich nicht demütig unterworfen haben und Kopfsteuer (dschizya) zahlen (gilt nur für Juden und Christen), als erlaubt (halal al-dam). Solche Leute werden „Harbi“ genannt und haben kein Recht auf Leben und Besitz.

        „Spötter“ hat Mohammed durch von ihm ausgesandte Killer umbringen lassen, siehe Kaʿb ibn al-Aschraf, Asma bint Marwan oder Abu ‚Afak.

        Solche Beispiele sind für Muslime normativ, das heißt, ein guter Muslime soll Mohammed nacheifern, auch wenn es um das Töten von Spöttern geht.

        Dieses Töten ist orthodoxer Islam, wie er seit mehr als 1000 Jahren gelehrt wird, konkret umgesetzt.

        Das ist nicht „Islamismus“ oder ähnliches, sondern schlicht Islam.

        Sobald orthodoxe Muslime die Macht dazu haben, gehen sie auch gegen jeden vor, der kein orthodoxer Muslim ist oder sich demütig unterworfen hat.

        Konkret geschieht das zur Zeit beispilsweise mit Jesiden, Atheisten und Christen.

        Alles orientiert sich am Beispiel Mohammeds, den man nicht kritisieren darf.

      2. Man darf nicht nur nicht über Allah spotten, sondern auch nicht über Mohammed und seine Gefährten. Selbst Spott gegen orthodoxe Muslime wird oft nicht geduldet.

        Und wie gesagt, nichtunterworfenen Nichtmuslime, also „Harbis“, darf ein Muslim sowieso sünd- und straflos töten
        – auch die Muslime in deiner Straße düfen das nach den Regeln der sunnitischen Orthodoxie und vergleichbarer schi’itischer Systeme.

  8. Heute abend werden doch alle Zeitungsredaktionen ihre Redaktionsgebäude aus Solidarität mit „Charlie Hebdo“ wenigstens für zwei Stunden komplett verdunkeln, oder? So im Rahmen eines „Aufstands der Anständigen“ – oder etwa nicht?

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