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Aus für Harry, Ron und Hermine aus Thüringen: MDR stellt Erfurt-Tatort ein

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Nach nur zwei Folgen ist schon wieder Schluss: Der Erfurter Tatort wird eingestellt. Der Grund: Zwei der drei Hauptdarsteller haben keine Lust mehr. Die Quoten der beiden MDR-Produktionen mit dem jungen Ermittlertrio aus Thüringen waren gut, die Kritiken jedoch vernichtend. Das Gerücht über das Ende des Tatorts kursierte bereits Dienstag Abend in den Sozialen Netzwerken, jetzt hat der MDR das Aus für den Tatort bestätigt.

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„Friedrich Mücke und Alina Levshin haben sich entschieden, sich von ihren Reihenrollen zu verabschieden“, erklärt der MDR gegenüber MEEDIA. „Wir bedauern das sehr, auch wenn wir die Entscheidung der Schauspieler natürlich respektieren. Damit verabschieden wir uns nicht nur von wunderbaren Schauspielerpersönlichkeiten, sondern in der Folge auch von der Idee des Erfurter Ermittlertrios.“

Der erste Erfurter Tatort „Kalter Engel“ lief im November 2013 und erzielte mit 10,32 Millionen Zuschauern Traumquoten. Im Dezember 2014 wurde „Der Maulwurf“ mit immerhin noch 8,47 Millionen Zuschauern ausgestrahlt. Die Kritiken beider Filme waren jedoch vernichtend. Die einhellige Meinung: lahme Ermittler und aufgesetzte, krampfhafte Jugendlichkeit. Viele Kritiker und Zuschauer fühlten sich bei den jungen Ermittlern gar an einen schlechten Abklatsch von J.K. Rowlings berühmtem Trio Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger erinnert.

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Auch wenn der Erfurter Tatort sein Ende gefunden hat, bleibt die Krimireihe weiterhin in Thüringen präsent: „Nora Tschirner und Christian Ulmen ermitteln auch in 2015 in Weimar und Umgebung“, so der MDR.

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Alle Kommentare

  1. Gute Entscheidung. Beide Folgen waren wirklich auf RTL Niveau. Würde es aber nicht an den Schauspielern sondern an den Drehbuchautoren und Regiesseuren ausmachen.

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