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Analyst: Nur jeder 20. iPhone-Besitzer will eine Apple Watch

Viel Marketingaufwand, wenig Käufer: Die Apple Watch bleibt stark unter den Erwartungen zurück
Viel Marketingaufwand, wenig Käufer: Die Apple Watch bleibt stark unter den Erwartungen zurück

Wie erfolgreich wird das neue Gadget aus Cupertino? Darüber rätseln Analysten spätestens seit der Präsentation der Apple-Uhr im vergangenen September. Analyst Rob Cihra von Evercore sagt nun in einer Studie voraus, dass nur jeder 20. iPhone-Besitzer zuschlagen will. Klingt nicht nach einem schnellen Verkaufserfolg, doch bereits diese Quote würde Spuren in der Apple-Bilanz hinterlassen.

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Eines ist klar: 2015 wird das Jahr der Apple Watch – nur wann beginnt der Launch? Wie dehnbar die Terminierung „Anfang 2015“ ist, die Apple-Chef Tim Cook stolz Anfang September bei Enthüllung der ersten neuen Produktkategorie seit 2010 ausgab, werden Apple-Fans in den kommenden Monaten sehen – „Anfang 2015“ könnte bekanntlich auch der 27. März sein, kurz nach Frühlingsbeginn.

Die Zeit vor dem Startschuss vertreiben sich Analysten unterdessen mit ihrer Königsdisziplin – immer neuen Verkaufsprognosen. Während Staranalyst Gene Munster von Piper Jaffray im ersten Verkaufsjahr mit nur 10 Millionen abgesetzten Exemplaren rechnet, geht Branchenkollegin Katy Huberty von Morgan Stanley von 30 bis 40 Millionen verkauften Apple Watches aus.

Analyst Rob Cihra von Evercore  rechnet 2015 mit 18,5 Millionen verkauften Apple Watches
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Den goldenen Mittelweg geht unterdessen Rob Cihra von Evercore, der Verkäufe von 18,5 Millionen Einheiten für 2015 prognostiziert, wie das Blog AppleInsider berichtet – der Analyst des New Yorker Brokerhauses nennt die Prognose „konservativ“. Tatsächlich würde damit nur jeder 20. iPhone-Besitzer auch zu einem Apple Watch-Käufer werden – mit 5 Prozent eigentlich eine eher enttäuschende Konvertierungsquote.

Doch der Einfluss auf Apples Bilanz wäre bereits erkennbar: Bei einem von Cihra geschätzten Durchschnittsverkaufspreis von 500 Dollar rechnet Evercore mit einem Erlöspotenzial von 9,2 Milliarden Dollar im Kalenderjahr 2015, die wiederum 4 Prozent an Apples Gesamtumsatz, gleichzeitig aber 36 Prozent am Umsatzwachstum ausmachen würden.

In anderen Worten: Der im Verhältnis zum iPhone zunächst kleine Erlösanteil der Apple Watch, die Apple-Designchef Jony Ive in der Produktion als „herausfordernder“ beschrieb, besitzt doch das Potenzial, zum maßgeblichen Wachstumstreiber zu werden – vorausgesetzt, Apple liefert seine smarte Uhr 2015 nicht später aus und verkauft tatsächlich bis zum nächsten Weihnachten aus dem Stand knapp 20 Millionen Stück.

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