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Durchs wilde Medienjahr 2014 mit Wolle Büchner, Melanie Müller, Julia Jäkel, Markus Lanz und Böhmi

Sie wissen schon, wer wer ist …
Sie wissen schon, wer wer ist ...

2014 ist nun aber wirklich endlich gleich vorbei. Es bleibt nur noch Zeit, im allerletzten Wochenrückblick in diesem Jahr, unsere Medien-Lieblinge 2014 zu würdigen.

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Ja, der Wolfgang Büchner! Was hätten wir ohne ihn und die wilde Spiegel Bande gemacht? Deutschlands Mediendienste und Medienseiten hätten ohne den Dauerkrach beim Spiegel zeitweise mit weißen Seiten erscheinen müssen. Nicht auszudenken! Kurz vor Weihnachten hatte das unwürdige Dauer-Mobbing gegen Wolle Büchner dann doch noch den bei einigen gewünschten Erfolg und der notorische Sonnenbrille-im-Haar-Träger hat das Weite gesucht. Für sein Durchhalte-Vermögen und seine stahlseilenharten Nerven gebührt wob aber gehörig Respekt. Ab Januar erscheint der Spiegel dann schon samstags, der neue Chef wird vermutlich Klaus Brinkbäumer heißen und alles, alles wird gut an der Ericusspitze. Das wird man sich zum Jahreswechsel ja wohl noch wünschen dürfen!

Die ganz besondere Spiegel-Affäre hat auch Gruner+Jahr-Chefin Julia Jäkel beschäftigt. Oder besser: hätte sie beschäftigen sollen. So richtig brennend zu interessieren schien das Schicksal des Nachrichtenmagazins die Top-Leute bei Gruner nicht. Am Baumwall hat man schließlich genügend eigene Probleme angehäuft: Stellenabbau, Mitarbeiter-Proteste, den seltsam unerklärlichen Hopplahopp-Chefredakteurswechsel beim stern. 2015 ist die einstige Welt-AG Gruner + Jahr dann dann zur Hamburger GmbH & Co KG geschrumpft und aus der Vorstandschefin Julia Jäkel wird eine Geschäftsführerin. Alles eine Nummer kleiner aber hoffentlich bald wieder kuscheliger. Denn nach wie vor gilt Merksatz Nummer eins der großen Vorsitzenden JJ: „Wir werden nur erfolgreich sein, wenn wir alle knick-knack miteinander sind.

Erleichterung zum Jahreswechsel dürfte Markus Lanz verspüren. Endlich hat er diesen Mühlstein namens “Wetten dass..?” vom Hals. Die Show ging mit gebremstem Pathos und nur einem Hauch von Peinlichkeit (Samuel-Koch-Interview) zu Ende. Gut so! Der Show-Dino passte einfach nicht mehr in die Zeit. Das musste das ZDF erst auf die harte Tour lernen.

Was ist eigentlich mit Melanie Müller los? Der Trash-Queen und Dschungelköniging 2014? Nach ihrer – äh – fulminanten Biografie “Mach’s Dir selbst, sonst macht’s Dir keiner” plant sie nun offenbar, in einem stillgelegten Bahnhof eine Art Dschungel-Pension zu eröffnen. Naja, wenn sie meint. Für mich war natürlich Larissa Marolt die eigentliche Dschungel-Königin und ich hoffe für 2015 immer noch auf eine Dokusoap aus dem “Grand Hotel Marolt” inklusive Vogelspinne Rambo und Hausbursche Engelbert. Mal sehen ob die Dschungelshow 2015 das tolle Niveau halten kann. Ich freue mich jedenfalls wieder darauf!

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Für einen dünnen, blassen Mann war 2014 das vermutlich erfolgreichste Jahr seiner Karriere: Jan Böhmermann. Er hat uns bei MEEDIA und Ihnen da draußen an den Geräten in diesem Jahr viele Momente des Frohsinns beschert. Egal ob als YouTube-Hitler oder gescheiterter RTL-Star. Der Grimme-Preis für Böhmermann war hochverdient und nun darf er sogar im Nachprogramm des großen ZDF vor sich hinsenden. Mehr konnte einer in diesem irren, wirren Medienjahr vermutlich nicht erreichen!

Die MEEDIA-Redaktion wünscht ein schönes Rest-2014 und eine guten Rutsch! Wir lesen uns im nächsten Jahr!

 

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Alle Kommentare

  1. Sorry, was soll man an dem Büchner gut finden, loben oder an seinem Abgang bereuern? Jetzt kann er endlich offiziell für Springer arbeiten, er ha nur vergessen, seinen Blome mitzunehmen, holt er hoffentlich noch nach.

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