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Neues Allzeithoch: Facebook ist so wertvoll wie nie

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Schöne Bescherung für Facebook-Aktionäre: Pünktlich zu Weihnachten sprintet das weltgrößte Social Network auf den höchsten Stand aller Zeiten. Zeitweise 82 Dollar wurden für Anteilsscheine von Facebook gestern bewilligt: Das zehn Jahre alte Internet-Unternehmen war zeitweise knapp 228 Milliarden Dollar wert – so viel wie nie. Daran hat auch das boomende Foto-Netzwerk Instagram maßgeblichen Anteil.

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Hollywoodreifer Abschluss eines erneut spektakulären Börsenjahres: Zu Wochenbeginn erklomm Facebook nochmals neue Allzeithochs bei knapp 82 Dollar. Dabei hatte es nach den jüngsten Quartalszahlen Ende Oktober eher danach ausgesehen, als würde die Wall Street das weltgrößte Social Network erstmal wieder entfreunden.

Die Aussicht auf steigende Kosten hatte Börsianer seinerzeit verschreckt: „2015 wird das Jahr der großen Investments“, hatte Finanzchef David Wehner noch bei der Bilanzvorlage vor zwei Monaten erklärt und dabei durchblicken lassen, dass die Ausgaben in nächsten Jahr um „50 bis 70 Prozent“ steigen könnten.

Citigroup hebt Kursziel auf 91 Dollar je Aktie an

Ende Dezember ist die Sorge über steigende Ausgabe nun erst einmal Schnee von vorgestern und Facebook gestern mit zeitweise 228 Milliarden Dollar so wertvoll wie nie. Maßgeblichen Anteil hatte daran auch eine Kaufempfehlung der Citigroup vom vergangenen Freitag, in der das Kursziel des weltgrößten Social Networks auf 91 Dollar angehoben wurde.

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Der Grund:  Die Citibanker sehen vor allem bei einer Facebook-Tochter erheblichen Korrekturbedarf nach oben. Instagram ist fraglos der bis heute smartester Zukauf in Marks Zuckerbergs Karriere: Für gerade mal 715 Millionen Dollar riss sich der Facebook-Chef das Foto-Netzwerk vor zweieinhalb Jahren unter den Nagel.

Kurstreiber Instagram

Heutiger Wert nach Citigroup-Meinung: Enorme 35 Milliarden Dollar – eine Verfünzigfachung des Wertes also! Wie Analyst Mark May von Citigroup darauf kommt? Mit 300 Millionen Nutzern hat die Facebook-Tochter Social Media-Rivalen wie Twitter bereits nach Nutzerzahlen überholt und enormes Werbepotenzial in Aussicht.

Den Anfang hatte im März bereits ein vielbeachteter Anzeigen-Deal über 100 Millionen Dollar mit dem US-Werberiesen Omnicom gemacht.  Legt man den Börsenwert von mitgliederschwächeren Rivalen Twitter zugrunden, erscheint die Citigroup-Rechnung in der Tat nicht mehr weit hergeholt:  Twitter selbst bringt es an Wall Street auch schon auf einen Börsenwert von 24 Milliarden Dollar.

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