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„Massiv verfolgt und bedrängt“ – Herbert Grönemeyers Paparazzi-Ausraster und die Antwort seines Medienanwalts

Screenshot des Grönemeyer-Videos bei VIP.de
Screenshot des Grönemeyer-Videos bei VIP.de

Ein Video einer Paparazzi-Agentur zeigt den Sänger Herbert Grönermeyer, wie er am Flughafen Köln/Bonn ausrastet, einen Fotografen beschimpft und mit einer Tasche schlägt. Laut Medienberichten will einer der betroffenen Fotografen Anzeige erstatten. Über seinen Medienanwalt Christian Schertz ließ Grönemeyer verbreiten, dass er die Fotografen nicht mit Händen "geschlagen" habe. Offenbar war der Sänger ausgerastet, weil er mit seiner Freundin unterwegs war.

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Folgendes teilte Christian Scherz, der Medienanwalt von Herbert Grönemeyer zu dem aktuellen Vorfall mit:

Zunächst einmal bleibt bei der Berichterstattung unerwähnt, dass Fotografen unseren Mandanten und seine Familie zuvor in einem rein privaten Moment am Flughafen massiv verfolgt und bedrängt haben. Herr Grönemeyer hat mehrfach darum gebeten, dass Filmen bzw. Fotografieren zu unterlassen. Dennoch ließen die genannten Personen hiervon nicht ab. Nach geltendem Recht in Deutschland müssen es auch Prominente nicht dulden, dass Fotos aus ihrem Privatleben oder im privaten Alltag veröffentlicht und verbreitet werden. Allein um diesem vorzubeugen hat Herr Grönemeyer sodann selber versucht, die Fotografen körperlich wegzudrängen, um sie vom weiteren Fotografieren abzuhalten. Wir widersprechen aber ausdrücklich einer Darstellung, wonach unser Mandant mit seinen Händen Fotografen „geschlagen“ haben soll. Vielmehr macht dieser Fall erneut deutlich, mit welcher Aggressivität Fotografen/Paparazzi in Deutschland trotz des oben geschilderten geltenden Rechts vorgehen, so dass die Beteiligten sich hiergegen oftmals nur noch selbst zur Wehr setzen können.

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Das Video des Ausrasters wurde von der bekannten Paparazzi-Agentur Hans Paul Media verbreitet und ist u.a. hier bei VIP.de zu sehen. Auf dem Video sieht man, wie Grönemeyer die Fotografen beschimpft („Fuck off“, „Ich bin privat hier, du Affe!“), mit einer Tasche schlägt und mit der Hand runterdrückt. Szenen vor dem Ausraster, die die Aggressivität Grönemeyers erklären könnten, sind nicht zu sehen. VIP.de zitiert den Paparazzo Hans Paul, von dessen Agentur offenbar Fotografen vor Ort waren: „Wir bekamen einen Anruf, dass Herbert Grönemeyer mit seiner Freundin ins Flugzeug steigt nach Köln/Bonn. Wir riefen unseren Fotografen in Köln an, dass Herbert Grönemeyer kommt und wir unbedingt von der Freundin ein Foto brauchen, weil es ein neues Gesicht ist.“

Grönemeyer lebt seit dem Tod seiner Frau und seines Bruders weitgehend von der Öffentlichkeit zurückgezogen. Für solche Ausraster, wie den hier dokumentierten, ist er nicht bekannt.

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Alle Kommentare

  1. wenn der Täter „nicht mit Händen“, wie der Verteidiger ausführt, sondern, wie im Video deutlich sichtbar, mit einem Gegenstand, hier einer schweren Umhängetasche, zuschlägt, dann handelt es sich sogar um schwere Körperverletzung (herrlicher Schachtelsatz).
    Ich würde keine Sekunde zögern, den „Künstler“ anzuzeigen. Vor Ort hätte ich die Polizei gerufen und das Verhalten und den Gesichtsausdruck des Täters geschildert, die möglicherweise Rückschlüsse auf einen eventuell vorliegenden Drogenabusus erlauben. In der Folge hätte ich u.a. einen Drogentest angeregt.

    1. Na ja, so wie ich das sehe, haben es viele dieser s.g. „Reporter“ oder „Fotografen“, die meist nur eine eklige Art skrupelloser Schweißfliegen sind, durchaus verdient öfters mal eine blutige Nase zu bekommen.
      Das mag ja nach dem Gesetz nicht richtig sein – aber letztlich sind es doch diese Art von „Journalisten“ die eben aus diese Gesetze komplett scheißen.
      Herbert Grönemeyer ist bekannter Maßen ein eher friedlicher Zeitgenosse und es ist eher schwer vorstellbar, dass er mal eben so ohne Grund ausrastet.
      Aber,- es ist natürlich eine echt klasse Story für die „betroffenen“ Paparazzis. Gratulation – war bestimmt nicht so einfach Herbert dazu zu bringen.

      1. Es ist bedauerlich, dass es so weit kommen musste. Bei allem Respekt vor den Gesetzen habe ich aber doch für einen solchen Ausraster eines sonst friedlichen Zeitgenossen durchaus Verständnis. Er ist nur ein Mensch, dem auch einmal die Nerven durchgehen können, wenn er übermäßig bedrängt wird.

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